Kaufland trennt sich von dem Deckel bei To-Go-Kaffeebechern

Neckarsulm, 7. März 2019

Ab sofort verkauft Kaufland seine Kaffeebecher der Eigenmarke K-to-go ohne Plastikdeckel. Stattdessen hat das Unternehmen eine Trinköffnung im Aluverschluss integriert und damit eine innovative und einzigartige Lösung im Einzelhandel geschaffen. Diese erleichtert den Kunden das Trinken und fühlt sich zudem angenehmer an. Das ist ein weiterer wichtiger Schritt, um Plastik zu vermeiden.

„Wir verfolgen ständig das Ziel, den Kunststoffverbrauch zu reduzieren“, betont Lavinia Kochanski, Leiterin Nachhaltigkeit. „Nach der Einsparung der Folie bei den Salatgurken, haben wir nun den Plastikdeckel verbannt. Dadurch sparen wir 44 Tonnen Plastikmüll im Jahr ein.“

Kaufland sucht laufend nach alternativen Verpackungsmöglichkeiten bei seinen Eigenmarken-Produkten. Im stetigen Austausch mit Experten ergeben sich so neue Lösungen – der Wegfall des Plastikdeckels bei den Kaffeebechern der Eigenmarke K-to-go ist die neueste Optimierung und einzigartig im Wettbewerb.

„18 Prozent der gesamten deutschen Kunststoffabfälle im Jahr 2017 ging auf To-Go-Becher zurück", sagt Kochanski. „Da war es für uns nur natürlich, dieses Problem anzugehen." Kaufland sieht sich auch weiter in der Verantwortung, Plastik zu reduzieren. Im September dieses Jahres will das Unternehmen das Einweggeschirr aus dem Sortiment nehmen.

Über Kaufland

Kaufland betreibt bundesweit über 660 Filialen und beschäftigt rund 75.000 Mitarbeiter. Mit durchschnittlich 30.000 Artikeln bietet das Unternehmen ein großes Sortiment an Lebensmitteln und alles für den täglichen Bedarf. Dabei liegt der Fokus auf den Frischeabteilungen Obst und Gemüse, Molkereiprodukten sowie Fleisch, Wurst, Käse und Fisch.

Das Unternehmen ist Teil der Schwarz Gruppe, die zu den führenden Unternehmen im Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland gehört. Kaufland hat seinen Sitz in Neckarsulm, Baden-Württemberg. Mehr Informationen zu Kaufland unter www.kaufland.de/presse

Zur Plastikstrategie der Schwarz Gruppe

Die Schwarz Gruppe, die mit den Handelssparten Lidl und Kaufland zu den international größten Handelsunternehmen gehört, ist sich ihrer Verantwortung für die Umwelt bewusst und nimmt diese wahr. Mit REset Plastic hat sie eine ganzheitliche, internationale Strategie entwickelt, die sich in fünf Handlungsfelder gliedert: Vermeidung, Design, Recycling, Beseitigung sowie Innovation und Aufklärung. Damit wird die Vision „Weniger Plastik – geschlossene Kreisläufe“ Wirklichkeit.  

Die fünf Leitsätze der Handlungsfelder von REset Plastic- die Plastikstrategie der Schwarz Gruppe:

  1. Vermeidung: Wir verzichten wo immer möglich und nachhaltig auf Plastik.
  2. Design: Wir gestalten Produkte so, dass sie recyclingfähig sind, und schließen Kreisläufe.
  3. Recycling: Wir sammeln, sortieren, recyceln und schließen Wertstoffkreisläufe.
  4. Beseitigung: Wir unterstützen bei der Beseitigung von Plastikmüll aus der Umwelt.
  5. Innovation und Aufklärung: Für innovative Lösungen investieren wir in Forschung und Entwicklung und klären über Recycling und Ressourcenschonung auf.

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