Kaufland verabschiedet sich von der Einweg-Plastiktasche

Neckarsulm, 16. Mai 2019
Nachhaltige Einkaufstaschen

Kaufland verzichtet nach und nach auf den Verkauf der Einweg-Plastiktragetaschen. Bereits seit März hat das Unternehmen in rund 50 Filialen in Baden-Württemberg schrittweise den Verkauf dieser Tragetaschen gestoppt und die Bestände abverkauft. Jetzt verabschiedet sich der Lebensmitteleinzelhändler bundesweit von der Einweg-Plastiktasche. Damit leistet das Unternehmen einen weiteren Beitrag zur Vermeidung von Plastik.

Der Lebensmittelhändler bietet seinen Kunden zahlreiche Alternativen: FSC-zertifizierte Papiertragetaschen, stabile Permanent-Tragetaschen, Einkaufsboxen aus FSC-zertifiziertem Karton oder platzsparende Klappboxen. „Wir teilen den Wunsch der Kunden, Plastik zu reduzieren. Im Sinne unserer ganzheitlichen Plastikstrategie, die die Felder Vermeidung, Design, Recycling, Beseitigung sowie Innovation und Aufklärung umfasst, ist es nur konsequent, Einweg-Plastiktaschen nicht mehr anzubieten. Auch deshalb gehen wir jetzt noch mehr der gezielten Nachfrage vieler Kunden nach alternativen Einkaufstaschen und –boxen nach“, erklärt Lavinia Kochanski, Leiterin Nachhaltigkeit.

Bewusster verpackt

Kaufland ist sich seiner Verantwortung für Mensch und Umwelt bewusst. Neben einer nachhaltigen Sortimentsgestaltung setzt Kaufland auf umweltfreundliches Einkaufen. Vor über zwei Jahren hat der Händler kleine Einweg-Tragetaschen aus dem Verkauf genommen. Seit Februar gibt es bei Kaufland im Bereich Obst und Gemüse mehrfach verwendbare Frischetaschen. Dadurch können die Verbraucher ganz einfach dazu beitragen, Plastikmüll zu reduzieren und die Umwelt zu schützen. Durch die Verwendung dieser Frischetaschen lassen sich bis zu 693 Tonnen Einwegbeutel im Jahr einsparen.

Über Kaufland

Kaufland betreibt bundesweit über 660 Filialen und beschäftigt rund 75.000 Mitarbeiter. Mit durchschnittlich 30.000 Artikeln bietet das Unternehmen ein großes Sortiment an Lebensmitteln, dabei liegt der Fokus auf den Frischeabteilungen Obst und Gemüse, Molkereiprodukten sowie Fleisch, Wurst, Käse und Fisch. Das Unternehmen ist Teil der Schwarz Gruppe, die zu den führenden Unternehmen im Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland gehört. Kaufland hat seinen Sitz in Neckarsulm, Baden-Württemberg. Weitere Informationen zu Kaufland erhalten Sie unter www.kaufland.de/plastik.

Zur Plastikstrategie der Schwarz Gruppe

Die Schwarz Gruppe, die mit den Handelssparten Lidl und Kaufland zu den international größten Handelsunternehmen gehört, ist sich ihrer Verantwortung für die Umwelt bewusst und nimmt diese wahr. Mit REset Plastic hat sie eine ganzheitliche, internationale Strategie entwickelt, die sich in fünf Handlungsfelder gliedert: Vermeidung, Design, Recycling, Beseitigung sowie Innovation und Aufklärung. Damit wird die Vision „Weniger Plastik – geschlossene Kreisläufe“ Wirklichkeit.

 

Die fünf Leitsätze der Handlungsfelder von REset Plastic- die Plastikstrategie der Schwarz Gruppe:

  1. REduce - Vermeidung
    Wir verzichten wo immer möglich und nachhaltig auf Plastik.
  2. REdesign - Design
    Wir gestalten Produkte so, dass sie recyclingfähig sind, und schließen Kreisläufe.
  3. REcycle - Recycling
    Wir sammeln, sortieren, recyceln und schließen Wertstoffkreisläufe.
  4. REmove - Beseitigung
    Wir unterstützen bei der Beseitigung von Plastikmüll aus der Umwelt.
  5. REsearch - Innovation und Aufklärung
    Für innovative Lösungen investieren wir in Forschung und Entwicklung und klären über Recycling und Ressourcenschonung auf.

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