Nach welchen Kriterien entscheidet Kaufland, welche Pasta oder Sauce den Sprung ins Regal schafft?
Wir haben ein fünfköpfiges Team, das vor allem Saucen und Pesti direkt vor der Einlistung verkostet, um das Geschmacksprofil und die Qualität auf Herz und Nieren zu prüfen. Bei klassischer Pasta aus Wasser und Hartweizen achten wir auf klare Qualitätsindikatoren wie den Proteingehalt, die Farbe, Oberflächenbeschaffenheit und den Herstellungsprozess, aber auch auf Geschmack, Konsistenz und Kochverhalten .
Wird bei der Auswahl gezielt auf traditionelle Herstellungsverfahren wie das Bronzeverfahren geachtet?
Das Bronzeverfahren ist ein fester Bestandteil unseres Sortiments. Hier wird bei der Produktion der Nudelteig durch spezielle Formen aus Bronze gepresst. So erhält die Pasta eine raue Oberfläche, weshalb später die Sauce besser an ihr haftet. Selbst in kleineren Filialen stellen wir sicher, dass unsere Kunden neben den Standard-Artikeln auch Bronze-Teigwaren vorfinden - aber auch Bio-, Vollkorn-, Dinkel-, Protein- und glutenfreie Alternativen.
Wie balanciert Kaufland das Verhältnis zwischen großen Marken und Eigenmarken aus?
Wir bieten eine transparente Preis- und Qualitäts-Hierarchie von oben nach unten – über Premium-Marken wie De Cecco, La Molisana und Barilla bis hin zu unseren Eigenmarken K-Classic und K-Gold. Dank unseres breiten Angebots und der starken Präsenz in den Filialen schöpfen wir das Marktpotenzial bei Nudeln am besten aus.
Wie wird die Qualität bei Eigenmarken wie K-Classic oder K-Gold sichergestellt?
Die Konzeption unserer Eigenmarken liegt in den Händen spezialisierter Einkäufer. Als Benchmark dient uns in der Regel die Discount-Qualität und die Markenqualität als Orientierungspunkt. K-Gold bietet hier beispielsweise eine hervorragende Qualität zu einem sehr attraktiven Preis.
Kann man Feinkost-Qualität massentauglich machen?
Unser Fokus ist ganz klar: Wir wollen sehr gute Qualität für jedermann zugänglich und zugleich erschwinglich machen.