Digitale Filial-Helfer: Das Terminal, das Zeit schenkt

Mit einem innovativen Test in Rottweil setzt Kaufland auf digitale Lösungen für ein noch entspannteres Einkaufserlebnis an der Bedienungstheke. Wie das konkret funktioniert, zeigt dieser Text.

6. Februar 2026 | Autorin: Alisa Kohler | Lesedauer: 3 Minuten

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Bestellstele
Bestellstele

Betritt man die Kaufland-Filiale in Rottweil, fällt sie im Eingangsbereich noch vor der Kundeninformation direkt ins Auge: die neue digitale Bestellstele. Ein schlankes Touch-Display, das den Einkauf revolutionieren soll. Das Prinzip ist denkbar einfach: Während der Wagen noch leer ist, wählt der Kunde bereits per Fingertipp Fleisch, Fisch, Wurst oder Käse aus dem Sortiment der Bedientheke von Kaufland aus, erhält einen Bon für die Abholung und kann dann in aller Ruhe seinen Einkauf erledigen. Mit diesem Novum im Lebensmitteleinzelhandel will der Lebensmittelhändler den Einkauf der frischen Produkte an der Bedientheke für die Kunden noch angenehmer gestalten, erklärt eine dies wissen muss. Jasmina Marinkovic hat mit ihrem Team die neue Bestellstele in die Filiale gebracht:

„Innovation heißt für uns bei Kaufland, den Einkauf so intuitiv und einfach wie möglich zu machen. Warum sollte man an der Theke stehen und auf die Bestellung warten, wenn man die Zeit viel besser nutzen kann? Mit dem neuen System nehmen wir für unsere Mitarbeiter zusätzlich den Druck aus den Stoßzeiten - eine echte Win-Win-Situation: Unsere Kunden gewinnen Zeit, und wir können uns mit derselben Sorgfalt um die Bestellung kümmern, nur eben perfekt getaktet.“

Denn auch für die Mitarbeiter ist der neue Prozess geschickt geregelt. Sobald der Kunde die Bestellung am Terminal abgeschickt hat, wird diese direkt auf die smarte Waage der Mitarbeiter hinter der Bedientheke übertragen. Vom Artikel bis zur Gramm- oder Scheibenzahl erhalten die Mitarbeiter innerhalb von Sekunden alle Informationen zur Bestellung. Der Service der Bedientheke bleibt also auch bei der digitalen Bestellung bestehen. Währenddessen können die Kunden entspannt ihre Einkäufe in der Filiale erledigen. Bei der Bedientheke angekommen, zeigt ein Monitor an, wenn die Abholnummer bereit ist. Meist dauert das in etwa zehn Minuten. Aber auch, wer sich etwas länger Zeit beim Einkaufen lässt, muss sich keine Sorgen um die Kühlkette machen: Die Ware wird bis zur Abholung in einer Kühltheke zwischengelagert. Die Bezahlung erfolgt dann am Ende wie gewohnt zusammen mit dem restlichen Einkauf an der Kasse.

Innovation als Ergänzung, nicht als Ersatz

Bestellstele


Wer nun befürchtet, das persönliche Gespräch an der Bedientheke würde auf lange Sicht entfallen, der täuscht sich. Jasminka Marinovic stellt klar:

„Die Stele ist ein zusätzlicher Service, aber kein Ersatz für die ausführliche Beratung an unseren Bedientheken. Unsere Mitarbeiter stehen natürlich auch weiterhin für individuelle Empfehlungen oder Tipps zur Zubereitung bzw. Lagerung an der Theke bereit.”


Den Test des Bestellterminals hat der Lebensmittelhändler bewusst in Rottweil und vor allem in der Vorweihnachtszeit begonnen, sagt die Expertin:

„Unsere Filiale in Rottweil ist mit der modernen K-Scan-Technik und Selbstbedienungskassen ausgestattet. Die Kunden dort sind zudem digital sehr affin. Die Vorweihnachtszeit ist darüber hinaus die Zeit, in der unsere Bedientheken am meisten frequentiert sind - und in der unsere Kunden gleichzeitig am wenigsten Zeit haben. Daher hat sich dieser Zeitraum perfekt für den ersten Härtetest des Bestellterminals angeboten.”

Und das mit Erfolg: Die Resonanz der Kunden in Rottweil ist durchweg positiv:

„Wir haben in Rottweil genau hingeschaut, wie die Menschen auf diese neue Möglichkeit beim Einkaufen reagieren. Das Feedback ist klar: Die Kunden schätzen es, mit dieser smarten Lösung beim Einkaufen noch mehr Zeit zu sparen”, sagt Jasminka Marinovic. Nach dem Test in Rottweil soll deshalb noch lange nicht Schluss sein: Ein Test in anderen Städten wie Dresden ist schon in Planung.

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