Morgensonne über einem Gewässer in Brandenburg. Auf dem Dach eines Hausboots summt es unaufhörlich, denn hier oben leben und arbeiten rund 50 Bienenvölker. Ein Stockwerk tiefer wohnt Frank George, der bis vor Kurzem noch als Steuerberater eine Kanzlei leitete und heute den Honig für die Kaufland-Filialen in seiner direkten Nachbarschaft schleudert. Knapp 350 Kilometer weiter westlich: In einer Bochumer Traditionsmanufaktur duftet es nach frisch geräucherter Wurst, während Oliver Thiers die handwerkliche Produktion für den Tag plant. Zwei Orte, zwei völlig unterschiedliche Handwerke, aber eine gemeinsame Mission: Sie bringen das Gefühl und den Geschmack von Heimat direkt ins Supermarktregal.
Es sind Geschichten wie diese, die zeigen, dass Regionalität und regionale Produkte längst kein vorübergehendes Modeworte mehr sind, sondern das wirtschaftliche und emotionale Herz direkt vor Ort. Doch wie ticken die deutschen Verbraucher wirklich, wenn es um Lebensmittel aus dem eigenen Umkreis geht? Für den ersten „Regio-Index“ hat Kaufland Einblicke in die eigenen Verkaufsdaten des Kalenderjahres 2025 gewährt. Entstanden ist ein Porträt über veränderte Kaufgewohnheiten, krisensichere Lieferketten und eine Nation, die den Geschmack der Heimat für sich entdeckt.