Kaufland und die Kreislaufwirtschaft  

Waschmittel, Schrumpffolien um Paletten oder Tütensuppe – Verpackungen und damit wertvolle Rohstoffe werden im Handel jeden Tag eingesetzt. Wie Kaufland mit cleveren Lösungen Kreislaufwirtschaft fördert und damit Ressourcen schont.  

18. März 2025 | Autorin: Alisa Götzinger, Verena Müller-Fäth | Lesedauer: 3 Minuten

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Verpackungen in einer Kaufland-Filiale.

Am Anfang steht die schonungslose Wahrheit: Die Menschheit verbraucht zum jetzigen Zeitpunkt viel mehr Ressourcen, als die Erde auf natürlichem Wege erneuern kann. Das hat viele Gründe, einer davon ist auch die derzeit dominierende Wirtschaftsweise: Rohstoffe werden abgebaut, verarbeitet, anschließend für verhältnismäßig kurze Zeit genutzt, wieder entsorgt und dann geht das Ganze wieder von vorne los.

Indem wir Abfälle reduzieren, Verpackungen zum Beispiel hinsichtlich ihrer Recyclingfähigkeit optimieren und Wertstoffkreisläufe schließen können wir die Umwelt entlasten, Entsorgungskosten reduzieren und aus den Abfällen von heute sogar noch Wertstoffe für morgen gewinnen. Daran erinnert jedes Jahr der Weltrecyclingtag am 18. März.

Als Lebensmittelhändler hat sich Kaufland dieser Herausforderung angenommen. Klar ist: Die eine Lösung für das Thema Plastik gibt es nicht. Klar ist daher auch: Dieses komplexe Problem bedarf vielfältiger Lösungsansätze und vor allem verschiedener Expertinnen und Experten. Kaufland nutzt daher auch die Kompetenzen innerhalb der Unternehmen der Schwarz Gruppe, die den Kreislauf von der Produktion der Produkte, über den Handel bis hin zur Entsorgung und dem Recycling abbilden. Wir haben uns mit drei von ihnen zum Kurzinterview getroffen, um herauszufinden was Kaufland nicht nur am Weltrecyclingtag für die Kreislaufwirtschaft tut. 

Wie können wie Kreislaufwirtschaft fördern?

Foto von Sophie Friedrich.

Sophie Friedrich, arbeitet bei GreenCycle, einer Marke von PreZero, der Umweltsparte der Schwarz Gruppe, im Bereich Waste & Recycling:

„Der erste Schritt liegt darin, Abfälle sortenrein zu sammeln, damit sie einfach wiederverwertet werden können. In den Kaufland-Filialen ist das bei nahezu allen Wertstoffen der Fall, sodass wir Folien zu neuen Müllsäcken, organische Abfälle zu Tierfutter und Kartonagen zu neuen Pappverpackungen recyceln.“ 

Gibt es nachwachsende Alternativen?

„Indem wir sie kontinuierlich verbessern! So besteht das Sachet der Fix-Tüten nun aus einer Materialkombination, die sich besser recyceln lässt als ein Verbund aus Aluminium, Papier und Kunststoff. Dadurch verhindern wir die Verbrennung von 60 Tonnen Material im Jahr und führen sie stattdessen dem hochwertigen Recycling zu“, Elisa Thieringer, arbeitet bei Kaufland im Verpackungsmanagement des internationalen Einkaufs.

Hier werden unter anderem die Verpackungen der Kaufland-Eigenmarken stetig optimiert. 

Die Spaghetti Bolognese Fix-Tüten.
Foto von Elisa Thieringer.

Wie werden unsere Verpackungen kreislauffähig?

Rabea Stradinger, beschäftigt sich bei OutNature, einer Marke von PreZero, mit Papier aus Silphie-Fasern:

„Wir arbeiten eng zusammen, um neue, nachhaltigere Materialien in die Märkte zu bringen. So enthalten einige Verpackungen von bevola naturals unsere Silphie-Fasern. Die Pflanze wird in Deutschland angebaut, wächst schnell und fördert die Biodiversität. Dazu verbraucht die Faseraufbereitung wenig Wasser und Energie.“ 

Das ist Rabea Stradinger.
Zwei Produkte von bevola cosmetics.

Dass die tägliche Arbeit von Sophie Friedrich, Elisa Thieringer und Rabea Stradinger Früchte trägt, lässt sich auch an aktuellen Zahlen belegen. Schon jetzt verbraucht Kaufland im Vergleich zum Basisjahr 2017 46 Prozent weniger Plastik bei Eigenmarkenverpackungen und Transporthilfen. 60 Prozent dieser Verpackungen sind so umgestaltet, dass sie maximal recyclingfähig sind. Zudem werden 35 Prozent Kunststoff-Rezyklat für die Eigenmarkenverpackungen eingesetzt. Gute Voraussetzungen also, um beim nächsten Weltrecyclingtag noch mehr Erfolge zu verzeichnen.  

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