Tierwohl verbessern

Hinter vielen Produkten unseres täglichen Lebens stehen Tiere – sei es bei Eiern, Fleisch, Wurst und Fisch oder bei Naturstoffen wie Wolle und Leder. Für uns als Händler mit Vollsortiment sind diese Produkte ein fester Bestandteil des Angebots. Aus diesem Grund tragen wir eine besondere Verantwortung für eine tiergerechte Haltung. Als Handelsunternehmen setzen wir uns aktiv für eine Verbesserung von Strukturen und Standards in der Nutztierhaltung ein.

Die fünf Freiheiten

Unser Verständnis von Tierwohl

Freilandhühner

Unser Anspruch ist eine tiergerechte Haltung. Tiere dürfen auf keinen Fall leiden. Hierbei orientieren wir uns an den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen von Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen zu den Themen Zucht (Genetik), Verhaltensbiologie (Haltung), Ernährungswissenschaften (Fütterung) und der Veterinärmedizin (Gesundheit) sowie an der gängigen Definition für Tierwohl – den „Fünf Freiheiten“.

Konkret bedeutet das für uns, dass wir uns aktiv für bessere Tierwohlstandards in der Landwirtschaft einsetzen. Zum Beispiel über die gemeinsame Umsetzung und Weiterentwicklung besserer Haltungsformen. In der Gestaltung unseres Sortiments legen wir großen Wert darauf, dieses um Produkte zu ergänzen bzw. durch solche zu ersetzen, bei denen dem Tierwohlgedanken in besonderem Maße Rechnung getragen wurde.

Unser Leitmotiv ist: Tiere wertschätzend nutzen. Wir wollen die Tierhaltung stetig verbessern, zu einem höheren Maß an Tierwohl beitragen und dabei vor allem auch ökologische und soziale Kriterien mit einbeziehen. 

Initiative Tierwohl

Für mehr Tierwohl in der Nutztierhaltung

Wir unterstützen als Gründungsmitglied die Initiative Tierwohl. Erstmalig in Deutschland setzen sich in der Initiative Tierwohl Unternehmen und Verbände aus Landwirtschaft, Fleischwirtschaft und Lebensmitteleinzelhandel gemeinsam für eine tiergerechtere Fleischerzeugung ein.

Unter dem Motto „Gemeinsam verantwortlich handeln“ haben sich wichtige Partner der gesamten Wertschöpfungskette in der Schweinefleisch- und Geflügelfleischbranche in einem freiwilligen Aktionsbündnis zusammengeschlossen. Mittlerweile wurde dies auch auf die Rindfleischbranche ausgeweitet. Zusammen wollen wir das Tierwohl in der Nutztierhaltung in Deutschland Schritt für Schritt aktiv und flächendeckend ausbauen.

Wandel gemeinsam gestalten

Personen auf einer Bühne sprechen miteinander

Seit über zehn Jahren setzt sich die Initiative Tierwohl (ITW) für bessere Bedingungen in der Nutztierhaltung ein – mit sichtbarem Erfolg. Seit der Gründung mit dabei: Kaufland in Deutschland. Die Unternehmen zeigen, wie echte Veränderung durch langfristiges Engagement und Zusammenarbeit möglich ist. Über diesen Weg sprechen Robert Römer, Geschäftsführer der Initiative Tierwohl, und Anna Spiess, Leiterin Einkauf Nachhaltigkeit bei der Kaufland Dienstleistung GmbH & Co. KG.

Herr Römer, was macht die ITW so besonders?

Robert Römer: Die ITW bindet sämtliche Akteure entlang der Wertschöpfungskette ein – von der Landwirtschaft über die Fleischwirtschaft bis zum Lebensmitteleinzelhandel. Seit ihrer Gründung 2015 hat der Lebensmitteleinzelhandel über 1,5 Milliarden Euro investiert, um Landwirte bei der Umsetzung tiergerechterer Haltungsbedingungen zu unterstützen. Kaufland in Deutschland ist von Anfang an ein zuverlässiger und starker Partner.

Anna, wie sieht dieses Engagement von Kaufland in Deutschland konkret aus?

Anna Spiess: Im Rahmen der ITW setzen wir uns aktiv für mehr Tierwohl ein: Wir bringen uns in den Arbeitsgruppen und Fachausschüssen ein und pflegen den Austausch mit Akteuren aus Landwirtschaft und Verarbeitung. Unsere freiwilligen Selbstverpflichtungen als Teil von Branchenvereinbarungen unterstreichen dieses Engagement. Auch unsere Einkaufspolitik orientiert sich maßgeblich an den Qualitätsstandards der ITW. Trotz des intensiven Wettbewerbs im Lebensmitteleinzelhandel schafft die Initiative als Branchenlösung die Grundlage für eine flächendeckende Verbesserung der Tierwohlstandards.

Die ITW entwickelt sich stetig weiter. Welche Neuerungen wurden jüngst umgesetzt?

Robert Römer: 2025 wurden die Tierwohl-Anforderungen weiterentwickelt. Für Schweine gibt es etwa mehr Platz und weitere Elemente, die eingebaut werden müssen. Bei Geflügel kamen neue Vorgaben wie für Beleuchtung und erhöhte Ebenen dazu. Weiterhin sorgt die ITW durch eine flächendeckende Aufpreisempfehlung auch für eine faire Vergütung des Mehraufwands für die Landwirte.

Anna Spiess: Das befürworten wir ausdrücklich. Die neuen Anforderungen haben wir in der Branche gemeinsam diskutiert und beschlossen.

Auch bei der Haltungsform-Kennzeichnung gab es Anpassungen. Was hat sich konkret geändert?

Robert Römer: Im Juli 2024 haben wir die Kennzeichnung um eine fünfte Stufe für Bio-Programme erweitert. Damit übernimmt die Haltungsform die Vorgaben der staatlichen Tierhaltungskennzeichnung für Schweinefleisch nun für das gesamte Kennzeichnungssystem. Neben allen gängigen Nutztierarten werden auch Milch und Milchprodukte mit der Haltungsform gekennzeichnet. Die Einführung der Fünfstufigkeit war ein wichtiges Signal der Wirtschaft in Richtung Politik: Wenn wir an einem Strang ziehen, dann kommen gute Lösungen heraus, die gut für die Tiere und die Verbraucher sind.

Anna Spiess: Auch wir nutzen diese Kennzeichnung. In Deutschland arbeiten wir aktuell daran, unser Frischfleisch-Sortiment (natur aus Frischetheke und Selbstbedienung) bis 2030 vollständig auf die Haltungsform Stufen 3, 4 und 5 (Die Haltungsform-Kennzeichnung wird aktuell von 4 auf 5 Stufen angepasst. Die Stufen erhalten neue Bezeichnungen. Die Haltungsform Stufe 4 (Premium) wird aufgeteilt in Stufe 4 (Auslauf/Weide) und Stufe 5 (Bio). Im Umstellungszeitraum verkaufen wir Artikel mit der bisherigen und der neuen Haltungsform-Kennzeichnung) umzustellen. Schon heute stammen 50 Prozent (bezogen auf die Anzahl unserer Eigenmarken-Artikel) unseres Frischfleisch-Sortiments  (natur aus Frischetheke und Selbstbedienung) aus diesen Stufen – unsere Trinkmilch haben wir bereits zu 100 Prozent (bezogen auf die Anzahl unserer Eigenmarken-Artikel) umgestellt.

Woran arbeitet Kaufland in Deutschland darüber hinaus noch, um die Tierhaltungsbedingungen zu verbessern?

Anna Spiess: Seit 2016 setzen wir uns mit unserem Tierwohlprogramm „K-Respekt fürs Tier“ für eine verantwortungsvolle Fleischproduktion ein – zunächst bei Schwein, inzwischen auch bei Rind. Die Haltungsstandards entsprechen der Haltungsform Stufe 3. Auch unser Putenfleischsortiment haben wir als erster Lebensmittelhändler bundesweit auf Haltungsform Stufe 3 umgestellt. Im Herbst 2024 folgte die Umstellung aller Schweine- und Rindfleischartikel unserer Eigenmarke K-Bio auf Bioland-Qualität (entspricht Haltungsform Stufe 5).

Wir sind überzeugt: Tiergerechtere Nutztierhaltung gelingt nur in enger Zusammenarbeit und einem engen Austausch mit starken Partnern. Auch deshalb setzen wir auf langfristige Verträge mit unseren Landwirten.

Das klingt nach spürbaren Fortschritten. Herr Römer, wie bewerten Sie diese Entwicklungen?

Robert Römer: Die Maßnahmen von Kaufland in Deutschland sind klare Signale: Tierwohl ist möglich und machbar – wenn alle Akteure zusammenarbeiten. Mit der ITW haben wir dafür gesorgt, dass Tierwohl bezahlbar in der Breite umgesetzt werden kann. Mit der Haltungsform haben wir ein einfaches und mittlerweile sehr bekanntes Einordnungssystem im Markt etabliert, das vielen beim Einkauf als Orientierung dient. Wir freuen uns daher auf die nächsten Schritte und das anhaltende Engagement von Kaufland.

Produktsiegel der Initiative Tierwohl

Seit April 2018 gibt es das gelbe Produktsiegel der Initiative Tierwohl, welches Fleisch von teilnehmenden Betrieben auszeichnet. Tiere in teilnehmenden Betrieben erhalten beispielsweise zusätzliches Beschäftigungsmaterial sowie mehr Platz als gesetzlich vorgeschrieben und entsprechen damit den Kriterien der Haltungsform Stufe 2 „Stall plus Platz“. Die Einhaltung wird regelmäßig kontrolliert.

Seit 2026 wird das Tierwohlprogramm der Initiative Tierwohl in Haltungsform Stufe 2 durch Programme für die Haltungsform Stufen 3 “Frischluftstall” und 4 “Auslauf” ergänzt. Hinter den Siegeln stehen Anforderungen an noch mehr Platz und eine Vielzahl von Kriterien für eine tierwohlgerechtere Nutztierhaltung. Verbraucher erkennen die Tierwohlprogramme an den entsprechenden Siegeln, die an das bekannte ITW-Siegel mit gelbem Rahmen erinnern, sich jedoch in der Farbe des Hakens unterscheiden.

Mehr Informationen zur Initiative Tierwohl finden Sie unter www.initiative-tierwohl.de oder Sie schauen sich das folgende Video zur Funktionsweise der Initiative Tierwohl an.


Unsere Haltungsformen

Transparenz für unsere Wurst, Molkereiprodukte und unser Frischfleisch

In einem Fünf-Stufen-System zeigen wir auf, unter welchen Bedingungen das jeweilige Tier gehalten wurde.

Stufe 1 „Stall“: 

  • nach gesetzlicher Vorgabe
  • Angebot von geeignetem Beschäftigungsmaterial
  • Vorgeschriebene Quadratmeterzahl pro Tier

Stufe 2 „Stall + Platz“: 

  • Mehr Bewegungsfreiheit
  • Organisches Beschäftigungsmaterial
  • Mindestens 10 % mehr Platz als gesetzlich vorgeschrieben

Stufe 3 „Frischluftstall“: 

  • Mit Zusatzfläche
  • Zugang zu Außenklima
  • Mind. 25-40 % mehr Platz als gesetzlich vorgeschrieben.

Stufe 4 „Auslauf/Weide“: 

  • Ständiger Zugang zu Auslauf
  • Mind. 45-100% mehr Platz als gesetzlich vorgeschrieben

Stufe 5 „Bio“: 

  • Mindestens nach EU-Öko-Verordnung 
  • Auslauf, Zugang zu Freiland oder Weidegang
  • Bio-Futter

Weitere Informationen finden Sie unter haltungsform.de.

Wir stehen für mehr Tierwohl und fordern gemeinsames Handeln

Wir setzen uns seit vielen Jahren dafür ein, Haltungsbedingungen von Nutztieren zu verbessern und haben schon viel erreicht. Die Kennzeichnung der Haltungsform-Kennzeichnung ist für uns ein wichtiger Schritt zu mehr Tierwohl. Wo immer es geht, stellen wir unser Sortiment sukzessive auf die höheren Haltungsform Stufen um.

Haltungsform Stufe 3 für Schwein

Bereits jetzt ordnen wir das Schweinefleisch unserer Eigenmarke K-Wertschätze an unseren Fleisch- und Wursttheken und im Selbstbedienungsbereich in die Haltungsform Stufe 3 ein. Unser Tierwohlprogramm bedeutet Folgendes für unsere Schweine: 

  • 46% mehr Platz als gesetzlich vorgeschrieben
  • Futter ohne Gentechnik
  • Viel frische Luft durch Auslauf oder offene Ställe

Ein Merkmal des Programms ist die Stärkung der heimischen Landwirtschaft. Daher sind ausschließlich Schweine zugelassen, deren gesamte Wertschöpfungskette in Deutschland stattfindet: Geburt, Mast, Schlachtung, Zerlegung, Verarbeitung.

Haltungsform Stufe 3 bei Geflügel

Als erster Händler bieten wir deutschlandweit Hähnchenfleisch der Haltungsform Stufe 3 aus Freilandhaltung an. Dies realisieren wir mit unseren Hähnchen-Artikeln der Marke Nature & Respect.

Zudem haben wir 2024 bundesweit das Putenfleisch unserer Eigenmarken auf Haltungsform Stufe 3 umgestellt.

In unserer Eigenmarke K-WERTSCHÄTZE finden Sie an unseren Fleischtheken und im Selbstbedienungsbereich Produkte aus der Haltungsform Stufe 3.

Das bedeutet für die Hähnchen:

  • Mind. 30% mehr Platz als gesetzlich vorgeschrieben
  • Langsam wachsende Rasse
  • Natürliches Futter ohne Gentechnik

Das bedeutet für Puten:

  • Mind. 30% mehr Platz als gesetzlich vorgeschrieben
  • Natürliches Beschäftigungsmaterial
  • Viel frische Luft durch Zugang zu Außenklimabereich

Haltungsform Stufe 3 bei Rind

Als erster Händler bieten wir unseren Kunden in ganz Deutschland Rindfleisch vom Jungbullen aus Haltungsform Stufe 3. Die Artikel finden Sie sowohl in der Fleischtheke als auch im SB-Regal unter unserer Eigenmarke K-Wertschätze. Unser Tierwohlprogramm bedeutet folgendes für unsere Rinder: 

  • 80 % mehr Platz als gesetzlich vorgeschrieben
  • Futter ohne Gentechnik
  • Viel frische Luft durch Auslauf oder offene Ställe

Das Fleisch stammt von ausgewählten Betrieben aus der deutschen Landwirtschaft, die sich intensiv mit dem Thema Tierwohl und der Verbesserung von Haltungsbedingungen beschäftigen.


Nature & Respect

Zum Wohl der Tiere

Siegel: Nature & Respect

Bei der Marke Nature & Respect steht das Wohlergehen der Tiere im Vordergrund. Die Landwirte, die Produkte für die Marke herstellen, leben diese Haltung seit vielen Jahren aus Überzeugung. In kleinen Familienbetrieben im Westen Frankreichs aufgezogen, haben die Freiland-Hähnchen, die einer langsam wachsenden Rasse angehören, mehr Zeit zum Großwerden. Die Tiere haben mindestens 30 Prozent mehr Platz als gesetzlich vorgeschrieben und einen großräumigen Auslauf im Freien. Von morgens bis zur Dunkelheit haben die Tiere Zugang zur begrünten Außenanlage, sodass sie in natürlicher Umgebung aufwachsen.

Das Futter stammt meist aus hofeigenem Anbau, wie etwa Mais, Lupinen oder Ackerbohnen, und ist garantiert gentechnikfrei. Auf der Wiese stehen außerdem Samenkörner, Würmer, Blätter und Beeren auf dem Speiseplan. Aber auch im Gras leben kleine Insekten. Die Transportwege zwischen Mastbetrieben und Schlachtereien werden aus Tierschutzgründen so kurz wie möglich gehalten. Die Kontrolle der alternativen Haltungsform wird regelmäßig durch unabhängige Institute durchgeführt.

Mehr Informationen zur Marke Nature & Respect erhalten Sie hier.


Ohne Kükentöten

Gegen Tötung männlicher Eintagsküken

Henne und Kücken

Bereits 2020 haben wir unsere Partnerlieferanten an die Hand genommen und gemeinsam mit der Umstellung unseres Eigenmarken Frischeier-Sortiments auf „ohne Kükentöten“ begonnen, sodass wir bereits im September 2021 circa 40 Prozent des Frischeiersortiments unserer Eigenmarken umgestellt hatten. Ende 2021 haben wir unser Eigenmarken-Frischeiersortiment bereits zu 100 Prozent auf kükentötenfreie Lieferketten umgestellt, dies stellen wir durch den Bezug von KAT-zertifizierter Ware sicher. Unser regionales Frischeiersortiment haben wir zum Mai 2022 bereits auf 85 Prozent kükentötenfreie Lieferketten umstellen können.

Dabei akzeptieren wir entlang der Lieferkette verschiedene Methoden, durch welche die aktuelle Praxis des Tötens von Eintagsküken vermieden werden kann. Dazu zählen beispielsweise die Früherkennung des Geschlechts im Ei oder Konzepte mit Aufzucht der sogenannten „Bruderhähne“. Die Initiative Huhn und Hahn ermöglicht Landwirten aus Baden-Württemberg und Bayern die Aufzucht männlicher Küken in der Legehennenhaltung. Wir möchten dies unterstützen und führen die Eier aus diesem Projekt in mehr als 240 Filialen in Süddeutschland.

Erfahren Sie mehr unter www.huhn-hahn.de und www.was-steht-auf-dem-ei.de.

Hintergrund

Seit Anfang 2022 ist das Töten männlicher Eintagsküken in Deutschland gesetzlich verboten. Doch der Verkauf von Frischeiern, bei denen männliche Eintagsküken getötet werden, ist weiterhin erlaubt. Dies kann beispielsweise der Fall sein, wenn die Eier oder die Legehennen aus dem europäischen Ausland stammen.


Meilensteine

Was wir bereits erreicht haben

Von Fleisch und Wurst über Molkereiprodukte bis hin zu Eiern – in unseren Regalen und Bedienthekenbieten wir Ihnen eine große Vielfalt an tierischen Erzeugnissen an. Über alle Produktgruppen hinweg ist es uns ein großes Anliegen, Tierwohl und Tiergesundheit konsequent zu fördern. Was wir bereits erreicht haben, sehen Sie hier.

1

2025

Seit 2025 stammen 50 % unserer dauerhaft verfügbaren Frischfleischartikel natur aus den tierwohlgerechteren Haltungsform Stufen 3, 4 und 5. 

Wir haben unser Angebot an verarbeiteten Fleisch- und Wurstwaren der Eigenmarken auf mindestens Haltungsform Stufe 2 umgestellt.

2

2024

Jedes fünfte Geflügelprodukt stammt aus den Haltungsform Stufen 3 und 4.

100 Prozent unserer Eigenmarken-Trinkmilch stammt aus den tiergerechteren Haltungsform Stufe 3, 4 und 5.

Das Putenfleisch unserer Eigenmarken stammt deutschlandweit aus Haltungsform Stufe 3 (ausgenommen Aktion).

Die Anzahl unserer Vertragslandwirte hat sich verdoppelt. Insgesamt zählen wir inzwischen über 100 Partnerlandwirte. 

3

2023

Über 65 Prozent unserer Frisch- und 40 Prozent unserer H-Milch in der Eigenmarke stammen aus den tiergerechteren Haltungsform Stufen 3 und 4. 

4

2022

Wir haben unser ganzes K-Classic-Sortiment an Wurst vom Schwein aus Eigenproduktion auf Haltungsform Stufe 2 und höher umgestellt.

5

2022

Über 20 Prozent unseres umfassenden Schweine-, Geflügel- und Rindfleischangebotes der Eigenmarken stammt aus den tiergerechteren Haltungsform Stufen 3 und 4.

6

2021

Die Lieferketten unserer Eigenmarken Frischeier sind zu 100 Prozent frei von Kükentöten.

7

2021

Neben unserer Tierwohl-Eigenmarke bieten wir jetzt auch Wurstwaren aus Haltungsform Stufe 3 bundesweit in der Selbstbedienung im Preiseinstieg unter K-CLASSIC als auch K-WERTSCHÄTZE an. 

8

2021

Als erster Händler bieten wir Rindfleisch aus Haltungsform Stufe 3 in ganz Deutschland an.

9

2021

Seit Juli bieten wir Schweinefleisch natur mindestens aus der Haltungsform Stufe 2 oder höheren Haltungsformen wie Offenstall oder Auslaufhaltung an (ausgenommen Schweinefilet).

10

2021

Wir fördern die Schweinebauern in der Initiative Tierwohl mit zusätzlichen 50 Millionen Euro als Schwarz Gruppe.

11

2019

Frisches Geflügelfleisch ist in allen Filialen mindestens aus der Haltungsform Stufe 2 oder höheren Haltungsformen wie Freilandhaltung erhältlich.

12

2018

Tierwohl an der Theke: Kaufland bietet sein eigenes Qualitätsfleisch-Programm an den Frischetheken an. Alle Tiere in diesem Programm werden nach den Kriterien der Haltungsform Stufe 3 gehalten.

13

2018

Transparenz im Regal: Wir schaffen mit dem 4-stufigen Haltungsform- Logo Transparenz über die Haltungsbedingungen.

14

2016

Unser Qualitätsfleisch-Programm für Schweinefleisch von ausgewählten Vertragslandwirten wird ins Leben gerufen.

15

2015

Start der Initiative Tierwohl e. V. mit Kaufland als Gründungsmitglied.

16

2010

Vorreiter bei Geflügel: Als erster Händler bieten wir frisches Geflügelfleisch aus Freilandhaltung an.


Ziele

Schritt für Schritt für mehr Tierwohl

Bis Ende 2030: 100 Prozent Frischfleischsortiment aus tierwohlgerechteren Haltungsform-Stufen 3, 4 und 5

Tierwohl und die entsprechende Ausrichtung unseres Sortiments sind uns wichtig. Wir stellen daher bis 2030 unsere Frischfleischsortiments auf die tierwohlgerechteren Haltungsform Stufen 3 und 4 bzw. Bio um (sofern eine ausreichende Warenverfügbarkeit gewährleistet ist). Dies kann aber nur im Einklang und im engen Austausch mit den Landwirten gelingen, die die Produkte für uns produzieren. Wir stehen daher im kontinuierlichen Austausch mit unseren Partnern in der Landwirtschaft, um gemeinsam die Herausforderung des Umbaus in der Nutztierhaltung zu gestalten. 

Kaufland setzt sich in den Gremien der Initiative Tierwohl und Haltungsform stets für Verbesserungen im Sinne des Tierwohls ein. Da wir durch die Eigenproduktion in unseren Fleischwerken kontinuierlich an einer ganzheitlichen Vermarktung der Tiere arbeiten, werden sich im Gleichschritt auch weitere Sortimente verändern. Zunächst arbeiten wir zielstrebig auf die Umstellung des Frischfleischs hin, denn die Umstellung der verarbeiteten Fleischwaren geht für uns dabei seit jeher Hand in Hand.