Umwelt schützen
Wir integrieren ökologische Kriterien fest in unsere betrieblichen Abläufe. Im Fokusfeld „Umwelt schützen“ bündeln wir unsere Aktivitäten in klar definierten strategischen Säulen, um unsere Auswirkungen systematisch zu adressieren. Dies umfasst unsere Aktivitäten zur Bewahrung von fruchtbaren Böden und im Bereich der Biodiversität. Wesentliche Bestandteile sind zudem die Reduktion von Treibhausgasemissionen innerhalb unseres Sortiments, die Realisierung eines emissionsärmeren Transports und einer effizienten Logistik sowie die energie- und ressourcenschonende Bewirtschaftung und Entwicklung von Immobilien.
Validierung unserer Klimaziele durch die Science Based Targets Initiative
Bis spätestens 2050 wollen die Unternehmen der Schwarz Gruppe alle verursachten Treibhausgase entlang der gesamten Wertschöpfungskette auf Netto-Null reduzieren. Damit orientieren sich die Unternehmen der Schwarz Gruppe an dem Ziel, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen. Konkret bedeutet das: Bis spätestens 2050 sollen unsere klimaschädlichen Treibhausgase im eigenen Betrieb und die Emissionen aus Energie und industriellen Prozessen sowie Emissionen aufgrund verkaufter Kraftstoffe insgesamt um 90 Prozent (Basisjahr 2022) sinken und nur die restlichen unvermeidbaren Emissionen durch sogenannte Entnahme-Lösungen (beispielsweise technische CO₂e-Senken) in der eigenen Wertschöpfungskette ausgeglichen werden. Die Emissionen der Forst-, Land- und Agrarwirtschaft werden bis 2050 um 72 % reduziert werden (Basisjahr 2022). Dieses sogenannte Net-Zero-Ziel wurde von der Science Based Targets Initiative (SBTi) validiert und mit einem konkreten Umsetzungsplan hinterlegt. Damit ist die Ausrichtung der gemeinsam verabschiedeten Klimastrategie der Unternehmen der Schwarz Gruppe nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen offiziell bestätigt. Die SBTi ist eine Allianz zwischen CDP (ehemals Carbon Disclosure Project), United Nations Global Compact (UNGC), World Resources Institute (WRI) und World Wide Fund for Nature (WWF), die es sich zum Ziel gesetzt hat, eine wissenschaftlich fundierte Methodik zum Setzen von CO₂-Zielen für Unternehmen zu schaffen. Die unabhängige Validierung durch die SBTi unterstreicht, dass die Unternehmen der Schwarz Gruppe mit ihrem Engagement einen objektiv messbaren Beitrag zur Emissionsreduktion leisten.
Vor- und nachgelagerte Lieferketten
Ein Großteil unserer Treibhausgase entsteht in unseren vor- und nachgelagerten Lieferketten. Die Reduktion dieser Treibhausgase bildet daher den wichtigsten Hebel der Klimastrategie der Unternehmen der Schwarz Gruppe. Die von der SBTi validierten Ziele sehen vor, die indirekten land- und forstwirtschaftlichen Emissionen bis 2034 um 42,4 Prozent und bis 2050 (Basisjahr 2022) um 72 Prozent gruppenweit zu senken. Gleichzeitig sollen die Emissionen aus Energie und industriellen Prozessen bis 2034 um 35 Prozent und von verkauften Kraftstoffen um 58,8 Prozent reduziert werden. Zum Umsetzungsplan.
Die aus dem Verkauf der Kraftstoffe beziehungsweise der Nutzung resultierenden Emissionen sowie Energie- und Industrieemissionen werden bis 2050 um jeweils 90 Prozent zum Basisjahr 2022 reduziert. Um diese komplexen Ziele in der Lieferkette zu erreichen, setzen wir auf starke, vertrauensvolle Partnerschaften. Wir ermutigen daher unsere Lieferanten, die für 80 Prozent unserer Produktemissionen verantwortlich sind, sich eigene Klimaziele nach den Kriterien der SBTi setzen (Umsetzungsplan). Dabei lassen wir sie nicht allein und bieten unseren Geschäftspartnern im Rahmen unserer Initiative „Gemeinsam für mehr Klimaschutz“ praxisnahe Unterstützung an - von Informationsmaterialien und digitalen Schulungen über Leitfäden bis hin zu Co-Finanzierungsmöglichkeiten für Klimaschutzmaßnahmen. Ziel unserer Initiative ist es, unsere Lieferanten bestmöglich auf dem Weg zur Setzung und Erreichung von wissenschaftsbasierten Zielen zu unterstützen und so durch Emissionsreduktion einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.
Die stetige Reduktion von CO₂e-Emissionen
In einer jährlichen internationalen Klimabilanz dokumentieren wir seit 2015 die schrittweise Reduzierung der CO₂e-Emissionen und legen unsere Fortschritte offen. Für Kaufland konnten wir international unseren betriebsbedingten CO₂e-Ausstoß (Scope 1 und 2) bereits um 73 Prozent im Vergleich zu 2019 reduzieren (Stand Geschäftsjahr 2025) und kommen so unserem Klimaziel für 2030 immer näher.
Detailliertere Informationen erhalten Sie in unseren Klimabilanzberichten für die Geschäftsjahre 2017, 2018/2019, 2019/2020, 2020/2021, 2022, 2023, 2024 und 2025.