Klimafreundlichere Lieferkette

Ein Großteil der Treibhausgase entsteht in unseren vor- und nachgelagerten Lieferketten. Kaufland verfolgt daher das Ziel, die Emissionen in diesen Bereichen messbar zu reduzieren. Dabei setzen wir verstärkt auf zertifizierte Produktstandards, transparente Herkunft und eine ressourcenschonende Produktion. Bei der Sortimentsgestaltung ist es für uns von zentraler Bedeutung, eng und partnerschaftlich mit unseren Lieferanten zusammenzuarbeiten. 

Scope-3-Emissionen

Vor- und nachgelagerte Lieferkette

Ein großer Hebel zur Reduktion von Treibhausgasen liegt bei uns in der Wertschöpfungskette, wo rund 99 Prozent der Gesamtemissionen generiert werden. Vor diesem Hintergrund ist unsere Strategie untrennbar mit dem Engagement unserer Partner verbunden. Wir haben uns verpflichtet, unsere Geschäftspartner und Lieferanten bis zum Jahresende 2026 auf den Pfad der SBTi-Konformität zu führen. Statt reiner Vorgaben setzen wir auf Kooperation: Unter dem Dach „Gemeinsam für mehr Klimaschutz“ stellen wir Ressourcen wie digitales Know-how, Leitfäden und Fördergelder bereit. So befähigen wir unsere Partner, fundierte Klimaziele zu erreichen und die Transformation des Sektors aktiv mitzugestalten.


Sortimentsanpassung

Pflanzliche Alternativen

Da insbesondere tierische Produkte hohe Treibhausgasemissionen verursachen, bieten wir in unserem Sortiment zunehmend pflanzliche Alternativprodukte an. Außerdem haben wir bei unserer Eigenmarke K-PLANT BASED das Preisniveau angepasst, sodass es dem der entsprechenden Artikel tierischen Ursprungs entspricht. So unterstützt Kaufland eine gute Ernährung und trägt zur Reduktion von THG-Emissionen entlang der Lieferkette bei. Auch mit dem Ausbau unseres regionalen Sortiments zahlen wir auf dieses Ziel ein.


Start-up Klim

Zusammenarbeit mit Lieferanten

Smartphone Klim

Ein Beispiel für die Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten im Hinblick auf ressourcenschonende und produktive Prozesse ist das AgriTech-Unternehmen Klim. Klim unterstützt Landwirte entlang der gesamten Wertschöpfungskette bei der Umstellung zu regenerativen landwirtschaftlichen Praktiken. Dies erreicht Klim sowohl durch die Beratung der Landwirte durch eigene Agronomen als auch durch digitale Tools und eine Plattform, die Landwirten individuelle Ratschläge und Optimierungsstrategien an die Hand gibt. 

Gemeinsam unterstützen Klim und Kaufland seit 2023 Landwirte bei der Umstellung auf regenerative Praktiken in der Landwirtschaft. Denn die Praktiken der regenerativen Landwirtschaft sind langfristig mit einer Förderung des Humusaufbaus verbunden, reduzieren Treibhausgasemissionen und speichern aktiv Kohlenstoff im Boden. Einmal angefangen, kann ein Landwirt Nachweise über regenerative Praktiken auf der Plattform einreichen. Klim ergänzt die Informationen mithilfe von Satellitendaten, verifiziert sie und fordert gegebenenfalls weitere Informationen beim Landwirt an. Dieser bekommt daraufhin direkt und unbürokratisch eine finanzielle Vergütung gutgeschrieben. Gemeinsam mit Klim und den Landwirten der Lieferanten konnten wir bereits unter anderem beim Haferanbau für das K-Classic Müsli erfolgreich Maßnahmen auf dem Feld implementieren, um THG-Emissionen einzusparen. Dies gelang zum Beispiel durch eine optimierte Fruchtfolge und Düngung. Die digitale AgriTech-Plattform von Klim bietet den Landwirten eine breite Landschaft an agronomischen Tools, welche immer auf die ökonomische und ökologische Produktivität fokussiert sind.