Umwelt- und Klimaschutz

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Nur über Umwelt- und Klimaschutz zu sprechen reicht uns nicht – wir handeln! Deshalb setzen wir in allen Bereichen unseres Unternehmens konsequent Maßnahmen zum Umwelt- und Klimaschutz um. Dabei reichen unsere vielfältigen Aktivitäten vom Einsatz energieeffizienter Technik und der umweltbewussten Planung von Neubauten über klimafreundliche Logistikprozesse bis hin zur Abfallvermeidung. 

Kälte-Klima-Verbund

Energieeffiziente Technik

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Bei uns wärmt die Kälte

Das vorrangige ökologische Ziel für unsere Filialen ist, CO2-Ausstoß und Energieverbrauch maßgeblich zu senken. Daher nutzen wir für neue Filialen energieeffiziente Technik. So erfolgt die Beheizung unserer neuen Märkte über einen sogenannten Kälte-Klima-Verbund. Diese Technologie ermöglicht es uns, natürliche Ressourcen zu schonen: Statt mit Brennstoffen wie Öl, Gas oder Holz heizen wir fast vollständig mit der Abwärme aus den Kühlregalen. 

Innovative Technologien im Praxistest

Wir untersuchen bereits seit einigen Jahren verschiedene Umweltaspekte unserer Gebäudetechnik in den Filialen. Dabei haben wir eine Menge Einsparpotenziale für Energie gefunden, die wir mit dem Kälte-Klima-Verbund nutzen können. Bevor eine Technik für eine Vielzahl von Filialen umgesetzt wird, muss sie sich zunächst in der Praxis bewähren. Im Zuge eines Praxistests wurden die Technik des Kälte-Klima-Verbundes und das Zusammenspiel der einzelnen Komponenten weiter optimiert. Die verfeinerte Technologie wird bei mehrgeschossigen Bauformen ebenso eingesetzt wie bei erdgeschossigen Märkten.

Kälte-Klima-Verbund im Winter

Dank des Kälte-Klima-Verbunds wird im Winter die bisher ungenutzte Abwärme nutzbar. Er kann über 80 Prozent der benötigten Wärmemenge abdecken. Die Abwärme wird einer Industriefußbodenheizung zugeführt, die unter der gesamten Verkaufsfläche verlegt ist. Erdreich und Bodenplatten dienen so als Speicher und können die niedrigen Vorlauftemperaturen von 38 bis 40 Grad Celsius optimal nutzen.

Nutzung der gespeicherten Wärme

Weitere Verbraucher sind die Lüftungsanlage, die Türluftschleier bei den Eingängen sowie die Heizkörper in den Büro- und Sozialräumen. Die Büro-und Sozialbereiche sind zusätzlich noch mit einer klassischen Fußbodenheizung, vergleichbar mit der Fußbodenheizung aus dem Wohnungsbau, ausgestattet. Der restliche Bedarf an Wärme wird über eine integrierte Luft-Wasser-Wärmepumpe gedeckt.

Sehen Sie hier in unserem YouTube-Video mehr:

Kälte-Klima-Verbund im Winter 

Kälte-Klima-Verbund im Sommer

Im Sommerbetrieb erzeugen die zusätzlich installierten Verdichter genügend Kälte, um Lüftungsanlage und Industriefußbodenheizung zu versorgen und die Raumtemperatur deutlich zu verbessern. Trotzdem wird weiterhin die Abwärme genutzt – beispielsweise für die Industriefußbodenheizung des Frischebereichs. Diese Abteilung wird ganzjährig mit Wärme versorgt, da die Kühlregale gerade im Sommer sonst die ganze Zone unangenehm auskühlen würden.

Mehr dazu gibt es für Sie in unserem YouTube-Video zu sehen:

Kälte-Klima-Verbund im Sommer 

Klimaticker

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Beim Kälte-Klima-Verbund stimmt die Kosten-Nutzen-Rechnung in mehrfacher Weise: Mit seiner Hilfe senken wir nicht nur unsere Energiekosten, sondern verringern gleichzeitig unsere  CO2-Emissionen. Dies ist ein wichtiger Baustein zur Verbesserung unseres ökologischen Fußabdrucks.

Der Klimaticker (Stand 31. Dezember 2016) gibt Ihnen einen aktuellen Überblick über den Umwelt- und Klimanutzen unserer Maßnahme. In 164 neuen Filialen in 7 Ländern wurde ein Kälte-Klima-Verbund realisiert. Den Gesamterfolg haben wir für Sie mit der Grafik visualisiert. 


Obst und Gemüse

Greenpeace-Ranking: Wir sind top im Supermarkt-Vergleich

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© Analytica Alimentaria GmbH

Seit über zehn Jahren arbeiten wir für Sie in eigenen Projekten daran, den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln beim Anbau von Obst und Gemüse zu minimieren und umweltschonende Anbaumethoden zu fördern. Dafür führen wir jährlich mehr als 20.000 Analysen durch — den Großteil davon direkt auf dem Feld. Das macht uns zum Vorreiter bei der Reduktion des Pestizideinsatzes, wie auch der Supermarkt-Vergleich der Umweltorganisation Greenpeace bestätigt.

Detailliertere Informationen dazu finden Sie auf der Internetseite von Greenpeace:

Zu www.greenpeace.de 


Textilien

Ökologische Produktionsstandards für Textilien

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Wir sind uns unserer Verantwortung für Mensch und Umwelt bewusst und setzen uns bei der Herstellung von Bekleidung, Heimtextilien und Schuhen für Qualität und Sicherheit der Produkte ein. Mit einer freiwilligen Selbstverpflichtung unterstützen wir deshalb die Detox-Kampagne der Umweltschutzorganisation Greenpeace.

Detox-Commitment

Wir haben uns zum Ziel gesetzt, bis 2020 in der Produktion von Bekleidung, Heimtextilien und Schuhen bei Eigenmarken und Eigenimporten auf den Einsatz von umweltschädlichen Chemikalien zu verzichten. Die Kaufland-Qualitätsanforderungen werden für Bekleidung, Heimtextilien und Schuhe entsprechend angepasst. Auf Grundlage dieser Anforderungen hinsichtlich der Textilstandards werden die Mitarbeiter der Einkauforganisation und die Lieferanten geschult. So wollen wir gemeinsam mit unseren Lieferanten die Wasserverschmutzung und somit die Belastung für Mensch und Natur reduzieren. 

Um dieses Ziel zu erreichen, hat Kaufland sich der Greenpeace Detox-Kampagne angeschlossen. Eine freiwillige Selbstverpflichtung – das Detox Commitment – hält die zwischen Greenpeace und Kaufland getroffenen Vereinbarungen fest und dokumentiert deren Umsetzung. 

Lesen Sie das „Detox Commitment” und die „Manufacturing Restricted Substances List” von Kaufland (in englischer Sprache):

Weitere Informationen zur Detox-Kampagne von Greenpeace erhalten Sie hier:

Zu www.greenpeace.de


Logistik und Mobilität

Grüne Infrastruktur und Prozesse

Weniger CO2-Emissionen in Logistikprozessen

Im Bereich Logistik beteiligen wir uns an der Lean and Green-Initiative und haben uns damit zum Ziel gesetzt, unsere CO2-Emissionen in den Logistikprozessen innerhalb von fünf Jahren um 20 Prozent zu senken. Der Schlüssel zur erfolgreichen CO2-Einsparung liegt in der Prozessoptimierung: Die Volumenauslastung der Lkw wurde durch verbesserte Beladung erhöht, die Zahl der Leerfahrten aufgrund von One-Way-Verkehr deutlich reduziert. Auch technische Maßnahmen an den Distributionsstandorten wie die Umrüstung der Hallenbeleuchtung auf stromsparende LEDs sowie verbessertes Energie-Controlling haben spürbar zur Reduktion des Klimagases CO2 beigetragen. Sämtliche Maßnahmen wurden vom TÜV NORD CERT überprüft. Hierfür wurden wir im September 2016 mit dem Lean and Green Star ausgezeichnet.

Ökostromtankstellen

Wir möchten einen aktiven Beitrag zur Förderung der klimaschonenden Mobilität leisten. Deshalb haben wir in insgesamt zehn Filialen unseren umfangreichen Service um eine Ökostromtankstelle erweitert:

  • Kaufland Bad Neustadt an der Saale (nur Elektroauto)
  • Kaufland Berlin-Reinickendorf
  • Kaufland Berlin-Tempelhof
  • Kaufland Dallgow-Döberitz
  • Kaufland Frankfurt am Main
  • Kaufland Goslar
  • Kaufland Königs Wusterhausen
  • Kaufland München-Berg am Laim
  • Kaufland Neckarsulm
  • Kaufland Vilshofen 

Sie besitzen ein Elektroauto, E-Bike oder einen Elektroroller? An unseren Ökostromtankstellen können Sie diese während Ihres Einkaufs ganz bequem aufladen. Für unsere Kunden ist die Nutzung der Ökostromtankstelle kostenlos.

Umweltfreundliche Mehrwegverpackungen

Beim Transport von Obst, Gemüse, Fleisch und Co. nutzen wir umweltfreundliche Mehrwegsysteme und vermeiden somit unnötige Abfälle. Auch Ihnen bieten wir selbstverständlich ein großes Angebot an Getränken in Mehrwegflaschen.


Bau und Einrichtung

Modern und Energieeffizient

Klimaschonende Gebäudetechnik

In unseren Filialen und Logistikzentren setzen wir auf moderne, energieeffiziente Technik. So kommen im Bereich Lüftung beispielsweise standardmäßig Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung zum Einsatz. Über Luftqualitätssensoren lassen sich die Anlagen darüber hinaus bedarfsgerecht steuern.

Bei der Kühlung streben wir durch die Nutzung ozonunschädlicher Kältemittel eine Minderung der Treibhausgasemissionen an. Im Bereich Logistik setzen wir in Tiefkühllagern und Frischehallen das natürliche Kältemittel Ammoniak (NH3) ein. Bei neuen Filialen verwenden wir für den Tiefkühlbereich inzwischen ausschließlich klimaneutrale Kältemittel. Darüber hinaus wird in mehreren Kaufland-Filialen der Einsatz von klimaneutralen Kältemitteln in der kompletten Kälteanlage getestet. 

Energiemanagement

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Patrick Bezner mit Hans-Georg Lindemann, Leiter Vertrieb Region Nordost DEKRA

Unser Energiemanagement hat das Ziel, das energiebewusste Handeln der Mitarbeiter zu fördern, die Energieeffizienz der Immobilien zu erhöhen und die Filialen möglichst nachhaltig zu betreiben. Mit Hilfe eines übergeordneten Software-Managementsystems haben wir die Möglichkeit alle Filialen, Logistikzentren und Verwaltungsgebäude hinsichtlich der Energieflüsse zu überwachen. Außerdem können wir Einsparpotenziale identifizieren und die erfolgreich umgesetzten Einsparmaßnahmen kontinuierlich nachhalten. Grundsätzlich legen wir bei der Beschaffung unserer Technik Wert auf Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. Dies setzen wir auch bei Immobilien konsequent um.

Zertifizierung nach ISO 50001

Für unser Energiemanagement an insgesamt 656 Filialstandorten, 6 Logistikstandorten und 9 Verwaltungsgebäuden sind wir nach der internationalen Norm ISO 50001 zertifiziert. Unser Ziel ist es, dass bis 2018 auch alle sechs osteuropäischen Landesgesellschaften nach der ISO 50001 zertifiziert sind.

Potenziale erkennen und Kosten senken

Zur Identifikation von Reduktionspotenzial erheben, überwachen und überprüfen wir die Verbrauchsdaten unserer Standorte und setzen uns auf dieser Basis Reduktionsziele für die folgenden Jahre. Des Weiteren werden über das Energiemanagement unnötige Energieverbräuche aufgedeckt und künftig vermieden. 

Über Zähler werden die Messwerte der Stromverbräuche in allen Filialen flächendeckend erfasst. Dazu gehören der Gesamtstrom sowie der Verbrauch der Kälteanlagen, Beleuchtung, Heizung und Lüftung. Wenn zum Beispiel in einer Filiale die Werte bei der Beleuchtung über dem Normbereich liegen, dann erhält der Energiemanager eine Warnmeldung und muss entsprechende Maßnahmen einleiten.

LED-Beleuchtung

Wir setzen bei unseren Filalen auf ein innovatives LED-Beleuchtungskonzept: Aktuell sind bereits über 100 unserer Filialen in Deutschland mit LED-Beleuchtung im Verkaufsraum ausgestattet – Tendenz steigend! Übrigens: auch Parkplätze und Nebenräume stellen wir sukzessive um.

Kühlmöbelabdeckung

Zur Vermeidung von Kälteverlust gehört die Ausstattung von Tiefkühlmöbeln mit Türen beziehungsweise Glasschiebedeckeln zur Standardeinrichtung bei Neueröffnungen von Kaufland-Filialen.


Wertstoffe und Recycling

Verantwortung rund um Ihren Einkauf

Recyclingpapier für Prospekte und Co.

Wir verwenden für unseren Prospekt Recyclingpapier aus bis zu 100 Prozent Altpapier. Und auch im Büro denken wir an die Umwelt und nutzen seit jeher großflächig Recyclingpapier. Heute wird zum Drucken, Faxen und Co. fast ausschließlich Recyclingpapier verwendet.

Weitere Papiererzeugnisse wie beispielsweise Briefbögen werden ebenfalls nur noch in Recyclingqualität eingesetzt. Daneben nutzen wir in unseren Zentralbereichen und Filialen weitere umweltverträgliche Büromaterialien und führen sie nach Gebrauch der Wiederverwertung zu.

Sammelboxen für Energiesparlampen

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Unser großes Angebot an Energiesparlampen zeigt, dass aktiver Umweltschutz bei Kaufland schon bei der verantwortungsvollen Gestaltung unseres Sortiments beginnt. In unseren Filialen finden Sie deshalb nicht nur die passende Energiesparlampe für jeden Wohnbereich, sondern auch Sammelboxen für ausgediente LED-und Energiesparlampen.  Sie finden die Sammelboxen für Energiesparlampen bundesweit entweder direkt an unseren Wertstoffsammelstellen oder an der Information. Mit unserem Rücknahmesystem stellen wir sicher, dass hochwertige Rohstoffe recycelt und eventuell enthaltene Schadstoffe fachgerecht entsorgt werden. 

Finden Sie alle Sammelstellen in Ihrer Nähe:
Zu www.lightcycle.de

Lebensmittelabfälle

Wir beugen Lebensmittelverschwendung aktiv vor: Bereits vor der Bestellung wird geprüft, welche Mengen der einzelnen Produkte in den Filialen benötigt werden. Denn unser Ziel ist es, Ihre Bedürfnisse in Hinblick auf Qualität und Frische ebenso wie in Bezug auf die Menge zu erfüllen.

Darüber hinaus werden in den Märkten Artikel, deren Mindesthaltbarkeitsdatum fast erreicht ist, schrittweise im Preis reduziert und auch an gemeinnützige Organisationen abgegeben. Viele Kaufland-Filialen arbeiten hier mit den Tafeln zusammen. Auch mit der Initiative Foodsharing gibt es an einigen Filialstandorten eine Kooperation.

Umweltfreundliche Tragetaschen und -boxen

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Sie suchen einen möglichst langlebigen Einkaufshelfer? Wir bieten Ihnen folgende Möglichkeiten an:

  • Tragebeutel aus 100 Prozent Fairtrade-zertifizierter Baumwolle: Die robusten Stoffbeutel bieten viel Platz für Einkäufe, sind wiederverwendbar und lassen sich leicht reinigen. Sie passen in jede Handtasche und sind somit immer griffbereit.
  • Permanent-Tragetaschen: Unsere größten Taschen finden Sie wie unsere anderen Einkaufshelfer in der Kassenzone. Sie punkten durch Stabilität, Wasser- und Reißfestigkeit und sind damit schöne und langlebige Begleiter für den Alltag.
  • Einkaufsboxen: Neben unseren recycelbaren Einkaufsboxen aus FSC®-zertifiziertem Karton finden Sie bei uns auch platzsparende Kunststoff-Klappboxen. Beide Alternativen sind robust und weisen eine hohe Tragfähigkeit auf. Sie sind ideal, um den Einkauf im Auto zu transportieren.

Natürlich können Sie gerne Ihre eigenen Taschen mitbringen. Für den Spontaneinkauf bieten wir folgende Tragetaschen an, die keine Einmallösung sein müssen und auch bei weiteren Einsätzen gute Dienste leisten:

  • FSC®-zertifizierte Papiertragetaschen: Die Rohstoffe für das verwendete Papier stammen wie bei unseren recycelbaren Einkaufsboxen aus FSC®-zertifiziertem Karton aus verantwortungsvoller Waldwirtschaft.
  • Tragetaschen aus recyceltem Kunststoff mit dem Blauen Engel: Die Plastikabfälle von gebrauchten Tragetaschen werden in Rohstoffe für neue umgewandelt. Dadurch wird der CO2-Ausstoß im Vergleich zu Tragetaschen aus Neumaterial um bis zu 60 Prozent gesenkt.