Wir sagen Plastikmüll den Kampf an

Weniger Plastik und mehr Recycling – wir übernehmen Verantwortung und verfolgen die Plastikstrategie REset Plastic der Schwarz Gruppe, durch welche wir uns klare Ziele gesteckt haben.

Das machen wir

Alternative Verpackungsmöglichkeiten, Reduktion, Recycling

Konkret bedeuten unsere Ziele, dass wir unsere Produkte sorgfältig überprüfen und ermitteln, wo Plastik eingespart werden kann. Sind Bestandteile überflüssig, weil sie beispielsweise nicht als Schutz vor Außeneinwirkung oder Frischemaßnahme dienen, lassen wir sie weg. Nach und nach optimieren wir so unsere Verpackungen.

Genauso wichtig ist es aber, dass Verpackungen recyclingfähig sind. Deshalb tauschen wir uns regelmäßig mit Experten aus und entwickeln innovative Lösungen. Schauen Sie selbst!

Plastikreduktion

Wir reduzieren unnötiges Verpackungsmaterial. Dafür nehmen wir unsere Eigenmarkenverpackungen genau unter die Lupe und analysieren die Notwendigkeit von Verpackungsmaterial. Zudem prüfen wir bei allen Verpackungen den Austausch und Einsatz von umweltschonenden Materialien.

Unser Ziel bis 2025 ist es, 20 Prozent weniger Plastik zu verbrauchen.

Rezyklateinsatz

Wir verwandeln entsorgte Kunststoffe in Recycling-Granulat – sogenanntes Rezyklat. Dieses nutzen wir für die Rohlinge neuer PET-Flaschen, aber auch für die Herstellung von Verpackungsmaterial vieler unserer Eigenmarkenprodukte.

Unser Ziel bis 2025 ist es, durchschnittlich 20 Prozent Rezyklat für unsere Eigenmarkenverpackungen einzusetzen.

Produktabbildung von drei K-Classic Flaschen

Recycling

Wir konzentrieren uns nicht nur auf die Reduktion von Kunststoff bei unseren Verpackungen. Wir setzen uns auch für deren Recycling ein und unterstützen durch Wiederverwendung einen nachhaltigen Entsorgungsprozess.

Bis 2025 ist es unser Ziel, 100 Prozent unserer Eigenmarkenverpackungen maximal recyclingfähig zu machen. Und bis Ende 2021 verzichten wir auf den Einsatz von schwarzem Plastik in unseren Eigenmarkenverpackungen.

Praktische Umsetzung

Anhand einiger Artikel möchten wir Ihnen zeigen, was wir im Kampf gegen Plastik machen. In erster Linie überprüfen wir, an welchen Stellen Plastik eingespart werden kann. Wo es nicht zwingend als Verpackungsbestandteil, zum Beispiel als Schutz vor Außeneinwirkung oder als Frischhaltemaßnahme, benötigt wird. 

Ebenso wichtig ist uns die Recyclingfähigkeit von Verpackungen. Dabei sind wir im regelmäßigen Austausch mit Experten und entwickeln kontinuierlich innovative Ansätze und Maßnahmen.

Weniger Plastik in unserer neuen Hackfleischverpackung

In rund 240 unserer Filialen erhalten Sie ab sofort unser gemischtes Hackfleisch von K-Purland in einer nachhaltigeren, plastikreduzierten Verpackung. Diese ist leicht zu recyceln und überzeugt mit bewährter Qualität bei gleichem Preis. Damit leisten wir einen weiteren Beitrag zur Vermeidung von Plastik ganz im Sinne unserer übergreifenden Plastikstrategie REset.

Überzeugen Sie sich selbst!

Beispiele: So viel Plastik sparen wir ein

Neue Produktverpackungen und wiederverwendbare Taschen sowie Kartons: Erfahren Sie, wie viele Tonnen Plastik wir durch unsere Maßnahmen pro Jahr einsparen.

Bewusster verpackt

K-Bio Eistee mit Hinweis „Bewusster verpackt”

Aus altem Material neues zu gewinnen, ist sinnvoll. Wir gehen sogar einen Schritt weiter und nutzen das wiedergewonnene PET-Granulat nicht nur für die Herstellung von Verpackungsmaterial vieler Eigenmarkenprodukte, sondern auch für die Rohlinge neuer PET-Flaschen. Die Verpackung unseres K-Bio Eistees wurde zum Beispiel zu 50 Prozent aus recyceltem Plastik hergestellt. Achten Sie beim Kauf auf unser „Bewusster verpackt”-Logo, das Sie über unsere Plastikreduktionsmaßnahmen informiert.

Der Wertstoffkreislauf für PET-Flaschen

Wertstoffkreislauf von PET-Flaschen bei Kaufland

Geleerte PET-Flaschen können ganz einfach in den Pfandautomaten unserer Filialen abgegeben werden. Damit leisten unsere Kunden einen wichtigen Beitrag zur Vermeidung von Plastikmüll und schließlich auch zu mehr Umweltschutz.

Der Pfandautomat in der Filiale sortiert die PET-Flaschen vor und zerdrückt sie für einen platz- und ressourcenschonenden Transport.

In der Schwarz Produktion werden die Flaschenkörper sortiert und zu so genannten „Flakes“ zerkleinert. Diese Flakes werden anschließend gewaschen und zu lebensmitteltauglichem, recyceltem Granulat weiterverarbeitet. Aus diesem recycelten Granulat entstehen die Rohlinge für neue Flaschen.

In der Schwarz Produktion werden die Rohlinge dann erhitzt und zu neuen Flaschenkörpern aufgeblasen. Anschließend werden die Flaschen befüllt und in unsere Kaufland-Filialen transportiert.

Durch den Einsatz von Recyclingmaterial und die Reduzierung des Flaschengewichts sparen wir große Mengen an Neumaterial und damit auch CO2.

Unser Beitrag zu REset Plastic – der Plastikstrategie der Schwarz Gruppe, erfahren Sie mehr unter reset-plastic.com.

Neu durch Recycling

Die Flaschen von K-Classic aus unserer Produktion stellen wir aus 100 Prozent recyceltem Material her – in unserem eigenen Kreislauf.1 Dazu gehören unser K-Classic Mineralwasser, aber auch andere Erfrischungsgetränke unter K-Classic, wie zum Beispiel K-Classic Cola, Orange, Tonic Water oder Aqua Kirsch.

Von der Produktion über den Handel bis hin zur Entsorgung und dem Recycling – die Unternehmensgruppe hat alles in der Hand. Durch diesen Recyclingkreislauf in den Kunststoffwerken der Schwarz Gruppe und das geringe Gewicht der Getränkeflaschen unserer Eigenmarken sparen wir in unserem Geschäftsjahr 2021 circa 8.500 Tonnen Neuplastik – im Vergleich zu PET-Flaschen ohne Rezyklateinsatz – und CO2-Emissionen ein.

Umgestellte Flaschen sind zu erkennen an unserem „Bewusster verpackt“-Logo auf den Etiketten. In dieser Liste sehen Sie alle Flaschen auf einen Blick.


Das können Sie machen

Wiederverwenden

Auch unsere Kunden können etwas tun, um die Umwelt und Meere vor Plastikmüll zu schützen. Mit einfachen Kniffen kann jeder Einzelne dazu beitragen, der Produktion von Plastikmüll entgegenzusteuern. Dafür bieten wir zunehmend Plastikalternativen an, die Wege für ein nachhaltiges Einkaufsverhalten eröffnen. Entdecken Sie hier mehr zu unserem Engagement für weniger Plastikmüll.

Unsere Frischetasche für Obst und Gemüse

Frischetasche für Obst und Gemüse

Dank unserer praktischen Frischetasche können unsere Kunden beim Einkauf von unverpacktem Obst und Gemüse ganz einfach dazu beitragen, Plastikmüll zu vermeiden. Der langlebige Einkaufshelfer aus recyceltem Kunststoff ist waschbar und wiederverwendbar.

1. Ware mit Frischetasche wiegen.
2. Taste „K-Frischetasche“ an der Waage drücken.
3. Etikett aufkleben.

Unsere Mehrwegdeckel für Molkereiprodukte

Mehrwegdeckel für 500-Gramm-Joghurt

Viele unserer Molkereiprodukte im Eigenmarkensortiment verkaufen wir ab sofort nicht mehr mit Einweg-Plastikdeckel. Stattdessen bieten wir unseren Kunden Mehrwegdeckel an, die spülmaschinengeeignet, lebensmittelecht und zu 100 Prozent recycelbar sind.


REset Plastic

Die Plastikstrategie der Schwarz Gruppe

Die Schwarz Gruppe, die mit den Handelssparten Kaufland und Lidl zu den international größten Handelsunternehmen gehört, ist sich ihrer Verantwortung für die Umwelt bewusst und nimmt diese wahr. Mit REset Plastic hat sie eine ganzheitliche, internationale Strategie entwickelt, die sich in fünf Handlungsfelder gliedert: Vermeidung, Design, Recycling, Beseitigung sowie Innovation und Aufklärung. Damit wird die Vision „Weniger Plastik – geschlossene Kreisläufe“ Wirklichkeit.  

Die fünf Leitsätze der Handlungsfelder von REset Plastic – die Plastikstrategie der Schwarz Gruppe:

1.       REduce - Vermeidung

Wir verzichten wo immer möglich und nachhaltig auf Plastik.

2.       REdesign - Design

Wir gestalten Produkte so, dass sie recyclingfähig sind, und schließen Kreisläufe.

3.       REcycle - Recycling

Wir sammeln, sortieren, recyceln und schließen Wertstoffkreisläufe.

4.       REmove - Beseitigung

Wir unterstützen bei der Beseitigung von Plastikmüll aus der Umwelt.

5.       REsearch - Innovation und Aufklärung

Für innovative Lösungen investieren wir in Forschung und Entwicklung und klären über Recycling und Ressourcenschonung auf.

Erfahren Sie mehr zur Plastikstrategie der Schwarz Gruppe unter www.reset-plastic.com.

Chemisches Recycling

Im Handlungsfeld REcycle beschäftigen wir uns gemeinsam mit GreenCycle, der Umweltsparte der Schwarz Gruppe, intensiv mit Verpackungen und verschiedenen Formen des Recyclings. Unser Ziel ist es, Wertstoffkreisläufe zu schließen und Ressourcen zu schonen. Plastik recyceln wir bereits erfolgreich entlang unseres eigenen Wertstoffstroms. Das mechanische Recycling von Plastik ist hierbei der ökokomisch und ökologisch sinnvollste Ansatz. Da es beim mechanischen Recycling bislang nur sehr eingeschränkt möglich ist, aus recycelten Lebensmittelverpackungen wieder neue herzustellen, befassen wir uns nun im Rahmen eines Pilotprojektes auch mit dem chemischen Recycling.

Durch das neue Recyclingverfahren, der Pyrolyse, werden gemischte Kunststoffabfälle in Öl umgewandelt. Dieses Öl kann dann wieder in die Produktionsprozesse neuer Produkte oder Produktverpackungen eingespeist werden. So wird der Bedarf an Rohmaterial reduziert.

Als Endprodukt unseres Pilotprojektes entstehen Verpackungen für Karotten. Die Karottenbeutel werden im Rahmen des Pilotprojektes Ende des Jahres in einigen Kaufland-Märkten im Bundesgebiet eingesetzt. Sie lassen sich nach Gebrauch mechanisch recyceln. Das für die Verpackung eingesetzte Material ist ISCC zertifiziert (Nachhaltigkeitszertifizierungssystem für Rohstoffe und Märkte). Sie erkennen die Verpackung unserem „Bewusster verpackt“-Logo.