Wir sagen Plastikmüll den Kampf an

Bis 2025 reduzieren wir unseren eigenen Kunststoffverbrauch um mindestens 20 Prozent und stellen zu 100 Prozent die Recyclingfähigkeit der Kunststoffverpackungen bei unseren Eigenmarken sicher.

Das machen wir

Alternative Verpackungsmöglichkeiten, Reduktion, Recycling

Die Ursachen für die Entstehung von Plastikmüll sind vielseitig und es besteht dringender Handlungsbedarf! Wir haben damit bereits vor sechs Jahren begonnen und stehen im stetigen Austausch mit Experten, um umweltschonende Verpackungen voranzutreiben. 

Plastikreduktion

Wir reduzieren unnötiges Verpackungsmaterial. Dafür nehmen wir unsere Eigenmarkenverpackungen genau unter die Lupe und analysieren die Notwendigkeit von Verpackungsmaterial. Zudem prüfen wir bei allen Verpackungen den Austausch und Einsatz von umweltschonenden Materialien.

Rezyklateinsatz

Wir nutzen wiedergewonnenes PET-Granulat nicht nur für die Rohlinge neuer PET-Flaschen, sondern auch für die Herstellung von Verpackungsmaterial vieler unserer Eigenmarkenprodukte.

Recycling

Wir fokussieren und konzentrieren uns nicht nur auf die Reduktion von Kunststoff bei unseren Verpackungen. Wir setzen uns auch für deren Recycling ein und unterstützen durch Wiederverwendung einen nachhaltigen Entsorgungsprozess.

Ohne Mikroplastik

Bis Ende 2021 werden wir die Rezepturen unserer Kosmetik- und Körperpflege-Produkte sowie Wasch-, Putz- und Reinigungsmittel im Eigenmarkensortiment umstellen. Diese Produkte kennzeichnen wir für Sie zukünftig mit dem Siegel „Ohne Mikroplastik”.

Praktische Umsetzung

Anhand einiger Artikel möchten wir Ihnen zeigen, was wir im Kampf gegen Plastik machen. In erster Linie überprüfen wir, an welchen Stellen Plastik eingespart werden kann. Wo es nicht zwingend als Verpackungsbestandteil, zum Beispiel als Schutz vor Außeneinwirkung oder als Frischhaltemaßnahme, benötigt wird. 

Ebenso wichtig ist uns die Recyclingfähigkeit von Verpackungen. Dabei sind wir im regelmäßigen Austausch mit Experten und entwickeln kontinuierlich innovative Ansätze und Maßnahmen.

Weniger Plastik in unserer neuen Hackfleischverpackung

In rund 240 unserer Filialen erhalten Sie ab sofort unser gemischtes Hackfleisch von K-Purland in einer nachhaltigeren, plastikreduzierten Verpackung. Diese ist leicht zu recyceln und überzeugt mit bewährter Qualität bei gleichem Preis. Damit leisten wir einen weiteren Beitrag zur Vermeidung von Plastik ganz im Sinne unserer übergreifenden Plastikstrategie REset.

Überzeugen Sie sich selbst!

Beispiele: So viel Plastik sparen wir ein

Neue Produktverpackungen und wiederverwendbare Taschen sowie Kartons: Erfahren Sie, wie viele Tonnen Plastik wir durch unsere Maßnahmen pro Jahr einsparen.

Bewusster verpackt

K-Bio Eistee mit Hinweis „Bewusster verpackt”

Aus altem Material neues zu gewinnen, ist sinnvoll. Wir gehen sogar einen Schritt weiter und nutzen das wiedergewonnene PET-Granulat nicht nur für die Herstellung von Verpackungsmaterial vieler Eigenmarkenprodukte, sondern auch für die Rohlinge neuer PET-Flaschen. Die Verpackung unseres K-Bio Eistees wurde zum Beispiel zu 50 Prozent aus recyceltem Plastik hergestellt. Achten Sie beim Kauf auf unser „Bewusster verpackt”-Logo, das Sie über unsere Plastikreduktionsmaßnahmen informiert.

Der Wertstoffkreislauf für PET-Flaschen

Abbildung: Wertstoffkreislauf
  1. Der Pfandautomat in der Filiale sortiert die PET-Flaschen vor und zerdrückt sie für einen platz- und ressourcenschonenden Transport.
  2. In den Recyclingwerken der Schwarz Gruppe werden die Flaschenkörper sortiert und zu Flakes zerkleinert. Diese Flakes werden anschließend gewaschen und zu lebensmitteltauglichem PET-Regranulat weiterverarbeitet.
  3. Aus diesem Regranulat und neuem PET-Granulat entstehen in den kunststoffverarbeitenden Betrieben die Rohlinge für neue Flaschen. Durch die Verwendung von Recyclingmaterial und die Reduzierung des Flaschengewichts sparen wir große Mengen an Neumaterial und damit auch CO2.
  4. In den Getränkewerken der Schwarz Gruppe werden die Rohlinge dann erhitzt und zu neuen Flaschenkörpern aufgeblasen. Anschließend werden die Flaschen befüllt und in unsere Kaufland Filialen transportiert.

Unser Beitrag zu REset Plastic – der Plastikstrategie der Schwarz Gruppe. Erfahren Sie mehr unter reset-plastic.com.

Verzicht auf den Einsatz von Mikroplastik

Kleinste Kunststoffpartikel belasten uns und unsere Umwelt fast unbemerkt – jeden Tag ein bisschen mehr. Deshalb setzen wir uns für eine Welt ohne Mikroplastik ein. Bereits 2013 hatten wir uns dazu verpflichtet, bei unseren Eigenmarken-Produkten im Bereich Kosmetik, Körperpflege sowie Wasch- und Haushaltsreinigungsmittel auf Mikroplastik-Teilchen zu verzichten. Diese haben wir zum Beispiel durch natürliche und nachwachsende Rohstoffe ersetzt.

Unter „Mikroplastik-Teilchen“ verstehen wir feste, visuell erkennbare Kunststoff-Teilchen mit Abriebeffekt, die kleiner als fünf Millimeter und nicht wasserlöslich sind. Hierbei berücksichtigen wir folgende Kunststoffe:

  • Polyamid (PA)
  • Polyethylene (PE)
  • Polyethylenterephthalat (PET)
  • Polyester (PES)
  • Polyimide (PI)
  • Polypropylene (PP)
  • Polyurethane (PUR)

„Ohne Mikroplastik“: unsere neue, erweiterte Definition

Inzwischen haben wir unsere Definition von Mikroplastik erweitert: Neben den genannten Kunststoff-Teilchen beinhaltet sie weitere nicht biologisch abbaubare, synthetische Polymere. Unser Ziel ist es, die Rezepturen aller Eigenmarken-Produkte im Bereich Kosmetik- und Körperpflege sowie Wasch-, Putz- und Reinigungsmittel – einschließlich Autopflege – bis Ende 2021 umzustellen und auf Mikroplastik zu verzichten, sofern dies keine erheblichen Einschränkungen der Produktleistung oder -sicherheit mit sich bringt. Die Rezepturen aller Baby-Körperpflegeprodukte von bevola Baby® enthalten bereits heute kein Mikroplastik.

Unsere Definition „Ohne Mikroplastik" bezieht eine Vielzahl weiterer nicht biologisch abbaubarer, synthetischer Polymere, die fest und unlöslich oder fest und löslich oder flüssig sind, mit ein. Dazu zählen wir unter anderem:

  • Polyacrylate, zum Beispiel Acrylate Copolymere, Acrylate Crosspolymere, Polyacrylate, Carbomer, Polymethylmethacrylat, Polyacrylamide
  • Polyquaternium
  • Polystyren (PS)
  • Silikone, zum Beispiel Methicone, Dimethiconol, weitere Siloxane und Silane
  • PEG > 35
  • PPG > 50
  • Polyvinyle, zum Beispiel Polyvinylpyrrolidone (PVP)
  • Poly lactic acid (PLA)
  • Ethylen-Vinylacetat-Copolymere (EVA)

Ihre Wahl, unser Versprechen

Siegel „Ohne Mikroplastik”

Mit unserem Siegel „Ohne Mikroplastik“ können Sie bei Ihrem Einkauf auf einen Blick erkennen, ob Mikroplastik enthalten ist oder nicht. Das Siegel bezieht sich konkret auf die Rezepturen der jeweiligen Produkte, nicht auf die Verpackung oder Trägerstoffe wie Tücher oder Pads.

In allen Fragen rund um „Mikroplastik“ begleitet uns das wissenschaftliche Fraunhofer-Institut UMSICHT. Hier finden Sie mehr Informationen zum Institut: www.umsicht.fraunhofer.de


Das können Sie machen

Wiederverwenden

Auch unsere Kunden können etwas tun, um die Umwelt und Meere vor Plastikmüll zu schützen. Mit einfachen Kniffen kann jeder Einzelne dazu beitragen, der Produktion von Plastikmüll entgegenzusteuern. Dafür bieten wir zunehmend Plastikalternativen an, die Wege für ein nachhaltiges Einkaufsverhalten eröffnen. Entdecken Sie hier mehr zu unserem Engagement für weniger Plastikmüll.

Unsere Frischetasche für Obst und Gemüse

Frischetasche für Obst und Gemüse

Dank unserer praktischen Frischetasche können unsere Kunden beim Einkauf von unverpacktem Obst und Gemüse ganz einfach dazu beitragen, Plastikmüll zu vermeiden. Der langlebige Einkaufshelfer aus recyceltem Kunststoff ist waschbar und wiederverwendbar.

1. Ware mit Frischetasche wiegen.
2. Taste „K-Frischetasche“ an der Waage drücken.
3. Etikett aufkleben.

Unsere Mehrwegdeckel für Molkereiprodukte

Mehrwegdeckel für 500-Gramm-Joghurt

Viele unserer Molkereiprodukte im Eigenmarkensortiment verkaufen wir ab sofort nicht mehr mit Einweg-Plastikdeckel. Stattdessen bieten wir unseren Kunden Mehrwegdeckel an, die spülmaschinengeeignet, lebensmittelecht und zu 100 Prozent recycelbar sind.


REset Plastic

Die Plastikstrategie der Schwarz Gruppe

Die Schwarz Gruppe, die mit den Handelssparten Kaufland und Lidl zu den international größten Handelsunternehmen gehört, ist sich ihrer Verantwortung für die Umwelt bewusst und nimmt diese wahr. Mit REset Plastic hat sie eine ganzheitliche, internationale Strategie entwickelt, die sich in fünf Handlungsfelder gliedert: Vermeidung, Design, Recycling, Beseitigung sowie Innovation und Aufklärung. Damit wird die Vision „Weniger Plastik – geschlossene Kreisläufe“ Wirklichkeit.  

Die fünf Leitsätze der Handlungsfelder von REset Plastic – die Plastikstrategie der Schwarz Gruppe:

1.       REduce - Vermeidung

Wir verzichten wo immer möglich und nachhaltig auf Plastik.

2.       REdesign - Design

Wir gestalten Produkte so, dass sie recyclingfähig sind, und schließen Kreisläufe.

3.       REcycle - Recycling

Wir sammeln, sortieren, recyceln und schließen Wertstoffkreisläufe.

4.       REmove - Beseitigung

Wir unterstützen bei der Beseitigung von Plastikmüll aus der Umwelt.

5.       REsearch - Innovation und Aufklärung

Für innovative Lösungen investieren wir in Forschung und Entwicklung und klären über Recycling und Ressourcenschonung auf.

Erfahren Sie mehr zur Plastikstrategie der Schwarz Gruppe unter www.reset-plastic.com.