Unser Handeln für den Klimaschutz

Wir sprechen nicht nur über Klimaschutz, sondern leisten mit konkreten Maßnahmen in allen Bereichen unseres Unternehmens einen relevanten Beitrag. Unsere Aktivitäten reichen vom Einsatz energieeffizienter Technik und der umweltbewussten Planung von Neubauten, über klimafreundliche Logistikprozesse bis hin zur Abfallvermeidung.

Klimaziele

Gemeinsam gegen den Klimawandel

Würfel mit Ziffern wird umgedreht, daneben ein Würfel mit °C

Der Klimawandel stellt eine Bedrohung unserer Lebensgrundlagen dar. Für ein Handeln auf allen gesellschaftlichen Ebenen ist es höchste Zeit. Die Schwarz Gruppe, zu der auch wir gehören, engagiert sich bereits seit Jahren mit vielfältigen Maßnahmen für mehr Klimaschutz. Wir gehen nun einen entscheidenden Schritt weiter und setzen uns ambitionierte, wissenschaftliche Klimaziele – die sogenannten Science Based Targets.

Im August 2020 hat die Schwarz Gruppe stellvertretend für alle Unternehmensteile eine entsprechende Beitrittserklärung zur Science Based Target Initiative eingereicht. In den kommenden Monaten werden wir konkrete Ziele und Maßnahmen definieren, mit denen CO2-Emissionen in Betrieb und Lieferkette vermieden, reduziert oder kompensiert werden können.


Klimabewusstes Sortiment

Mit dem Einkauf zum Klimaschutz beitragen

Für den Schutz unseres Klimas kann jeder Einzelne etwas tun. Einen positiven Beitrag bewirkt bereits ein verantwortungsbewusster Konsum damit auch Einkauf. Damit Sie Ihr Kaufverhalten ganz einfach klimabewusster gestalten können, bieten wir Ihnen bei Ihrem Einkauf ein großes Sortiment an Produkten an.

Klimaneutrale Produkte Wie funktioniert das genau?

  1. Ermittlung der CO2-Emissionen:
    Zusammen mit unseren Partnern haben wir die CO2-Emissionen erfasst, die bei der Herstellung unserer Artikel durch Rohstoffe, Verpackung, Logistik und bei der Entsorgung entstehen: den sogenannten Product Carbon Footprint.
  2. Vermeiden und reduzieren:
    Wo es möglich ist, vermeiden und reduzieren wir CO2-Emissionen. Zum Beispiel durch Einsparung von Plastik.
  3. Ausgleich der CO2-Emissionen durch ein Klimaschutzprojekt:
    Alle unvermeidbaren CO2-Emissionen der Artikel gleichen wir aus, indem wir ein Klimaschutzprojekt unterstützen. Deshalb sind die Produkte von K-take it veggie sowie unsere Mehrwegtaschen klimaneutral. Durch Klimaschutzprojekte gleichen wir CO2-Emissionen aus – etwa mit Aufforstungsmaßnahmen oder Ersatz klimaschädlicher Technologien durch klimafreundliche Alternativen. Mehr Informationen zu unseren Klimaschutzprojekten erhalten Sie im Folgenden.
  4. Das Label „klimaneutral“:
    Wir kennzeichnen unsere klimaneutralen Produkte mit dem unabhängigen Label „klimaneutral“ und ermöglichen unseren Kunden damit, die Klimaneutralität nachzuvollziehen und mehr über das Klimaschutzprojekt zu erfahren. So tragen wir zu größtmöglicher Transparenz über die Klimaneutralität unserer Produkte bei.
  5. Unsere Klimaschutzprojekte:
    Für den Ausgleich unserer CO2-Emissionen unterstützen wir anerkannte und nach internationalen Maßstäben zertifizierte Klimaschutzprojekte.

Klimaneutrale Mehrwegtasche

Abbildung: Mehrwegtasche

Greifen Sie bei Ihrem nächsten Einkauf nach unserer klimaneutralen Mehrwegtasche. Durch sie können wir künftig auf einen Großteil an Neuplastik verzichten und das Klima schützen.

Was ist das Besondere an der klimaneutralen Mehrwegtasche?

  • langlebig und zu 100 Prozent recyclebar: Sie besteht zu 80 Prozent aus Altfolien aus unseren Filialen. Durch diese Kreislaufwirtschaft sparen wir CO2 ein.
  • „Made in Germany“: Durch die Produktion in Deutschland sparen wir Transportkosten ein und minimieren den CO2-Ausstoß.
  • Ausgleich unvermeidbarer CO2-Emissionen: Wir gleichen unseren entstandenen CO2-Wert durch die Förderung zertifizierter Klimaprojekte wieder aus. Das bedeutet, dass wir mit jeder gekauften Kaufland-Mehrweg- und -Tiefkühltragetasche gemeinsam das Klima schützen. Zudem erfolgt pro stillgelegte Tonne CO2 eine Spende an die deutsche Organisation Naturefund e. V. Diese wird zu 100 Prozent für Aufforstungs- und Walderhaltungsprojekte in Deutschland verwendet.

Unser Klimaschutzprojekt

Emissionen, die bei der Herstellung durch den Transport unserer Tragetaschen entstehen, gleichen wir vollständig aus und unterstützen dabei das sehr facettenreiche Wasserkraft-Projekt „Nam Hong Hydropower“ in Vietnam. Das nach dem Gold-Standard zertifizierte Projekt trägt nicht nur nachweislich zur Reduktion von Treibhausgasen bei, sondern ist gleichzeitig gut für die lokale Umwelt, die sozialen Belange der Bevölkerung und steigert deren Lebensqualität.​ 

Mehr über das Klimaschutzprojekt „Nam Hong Hydropower“ erfahren Sie hier.

Unsere Eigenmarke: K-take it veggie

versch. Produkte von K-take it veggie; Logo: Klimaneutral

Pflanzliche Lebensmittel haben grunsätzlich schon einen niedrigen CO2-Fußabdruck. Unsere Eigenmarke K-take it veggie punktet durch weitere Vorteile. 

Was ist das Besondere an K-take it veggie?

  • Alle Artikel des Sortiments von K-take it veggie sind ab sofort klimaneutral!
  • stetige Überarbeitung und Umstellung auf umweltfreundlichere Verpackungen

Unser Klimaschutzprojekt 

Für den Ausgleich unserer CO2-Emissionen unterstützen wir ein anerkanntes und nach internationalen Maßstäben zertifiziertes Klimaschutzprojekt: Qori Q’oncha – Effiziente Kochöfen von Microsol in Peru. 

Hintergrund: Jährlich sterben mehr als vier Millionen Menschen, die zu den ärmsten der Welt gehören, an den Folgen von Luftverschmutzung durch das Kochen auf ineffizienten, umweltschädlichen und gefährlichen traditionellen Drei-Stein-Feuern. Von den schweren Atemwegs- und Augenerkrankungen sind vor allem Frauen und Kleinkinder betroffen. Deshalb hat Microsol das Projekt Qori Q'oncha entwickelt, es unterstützt Familien in armen ländlichen Gebieten Perus mit sauberen Kochöfen, deren Energieeffizienz sehr hoch ist.

Wie funktioniert Klimaschutz mit Kochöfen? In vielen ärmeren Regionen der Welt kochen Familien auf offenem Feuer, oft in geschlossenen Räumen. Dabei ist die Energieeffizienz gering, es gehen große Mengen an Energie ungenutzt verloren. Saubere Kochöfen sind oft einfache Vorrichtungen aus Metall oder Ton, die aber die zugeführte Energie besser nutzen. Die Familien sparen damit Brennstoffe und CO2.

Mehr über unser Klimaschutzprojekt „Qori Q'oncha“ von Microsol finden Sie hier.

Regionale und saisonale Produkte

Landwirt lehnt an Traktor

Regional und saisonal im Überblick:

  • Regionalität steht bei uns für kürzere Transportwege, die einen geringeren CO2- Ausstoß erzielen.
  • Saisonal bedeutet, dass wir unsere Waren nicht importieren, damit am Energieverbrauch einsparen und keinen Ausstoß bei der Lagerung erzeugen.

Regional bedeutet für uns, dass Lebensmittel aus Ihrem Bundesland kommen und somit lange Transportwege minimiert werden. Um Ihnen frische und heimische Produkte in unseren Regalen bieten zu können, arbeiten wir eng mit unseren regionalen Erzeugern zusammen.

Entscheiden Sie sich für die Artikel aus unserem regionalen Sortiments mehr als 25.000 Produkten aus Ihrem Bundesland. Damit unterstützen Sie nicht nur regionale Lieferanten, sondern schützen durch die kurzen Transportwege bis in Ihre Filiale das Klima. Mehr über Regionalität bei uns erfahren Sie hier.

Bio-Produkte

Bauer hält Äpfel

Prinzipiell sind Produkte aus ökologischem Anbau besser für unser Klima als die aus konventionellem Anbau. Doch was macht den Öko-Anbau so umweltfreundlich? 

  • In ökologisch bewirtschafteten Böden wird meist mehr Kohlenstoff gespeichert. 
  • Bio-Betriebe setzen keine Mineraldünger und Pestizide ein, deren Herstellung sehr energieaufwendig ist. Durch den fehlenden Stickstoffdüngereinsatz wird weniger klimaschädliches Lachgas (N2O) freigesetzt. 
  • Insgesamt sind die Treibhausgas-Emissionen pro Hektar Fläche im Biolandbau um rund 50 Prozent geringer als in der konventionellen Landwirtschaft.

Damit Sie klimabewusster einkaufen können ohne auf etwas verzichten zu müssen bieten wir Ihnen in jeder Warengruppe mindestens eine Bio-Alternative zum konventionellen Produkt an. Bei über 1800 Bio-Produkten, unter anderem von unserer Eigenamarke K-Bio und Markenprodukten wie Demeter, machen wir es Ihnen ganz einfach klimabewusster einzukaufen. Da unsere Bio-Produkte direkt neben den konventionellen Produkten stehen, finden Sie diese direkt. Mehr zum Thema Bio erfahren Sie hier.

Vegane Produkte

Gemüse in Kiste

Eine weitere Möglichkeit etwas für das Klima zu tun, ist eine vegane Ernährung

Tierische Lebensmittel fallen bei der persönlichen Klimabilanz spürbar ins Gewicht. Fleisch, insbesondere Rindfleisch, Käse und Butter sind in der Herstellung und Produktion viel energieaufwändiger als Obst und Gemüse und verursachen damit deutlich mehr CO2. Zum einen entstehen direkt durch die Viehhaltung Emissionen, wie etwa Methan und Lachgas bei der Rinderhaltung. Zum anderen trägt der Fleischkonsum aufgrund des hohen Bedarfs an Soja als Futtermittel – vor allem für Geflügel und Schwein – zur Rodung von Urwäldern und zu immensen Zerstörung von Ökosystemen und natürlichen Ressourcen bei. Auch auf diese Weise entsteht ein vermehrter Ausstoß von Treibhausgasen. 

Wir machen es Ihnen durch unsere große Produktauswahl einfach, sich vegan zu ernähren. Erfahren Sie hier mehr darüber und erfahren Sie, warum vegane und vegetarische Produkte einen festen Platz in unseren Regalen erhalten haben.

Produkte mit nachhaltiger Verpackung

Becher von K-to go

Recycling hilft unser Klima zu entlasten. Es gewinnt nicht nur wertvolle Rohstoffe zurück, sondern senkt auch den Energiebedarf im Vergleich zur Neuproduktion. Deshalb setzen wir auf Kreisläufe und möchten bis 2025 unsere Eigenmarkenverpackungen zu 100 Prozent recyclingfähig machen.

Unser Logo „Bewusster verpackt“ macht auf unseren Eigenmarkenverpackungen transparent, ob die Verpackung recyclingfähig ist, aus recyceltem Material entstanden ist oder ob unnötiges Material reduziert wurde. Mehr zu unserem Engagement erfahren Sie hier.


Logistik und Mobilität

Grüne Infrastruktur und Prozesse

Ressourcen effizient nutzen, unseren ökologischen Fußabdruck reduzieren und den Umweltschutz vorantreiben – auch in der Logistik ist dies bei uns seit vielen Jahren ein erklärtes Ziel.

Beladung eines LkW

Volumenauslastung der LkW

Bei der Kommissionierung unserer Produkte achten wir besonders darauf, dass Warengruppen zusammengelegt werden, um so das Palettenvolumen zu steigern. Ein systemgestützter Prozess überwacht das zulässige Ladegewicht, die Volumen- und Gewichtsauslastung.

Abbildung der Auszeichnung „Lean and Green“

Teilnahme an der Initiative „Lean and Green“

Seit 2013 sind wir Mitglied der Initiative „Lean and Green“. Die Initiative engagiert sich für ökologisches Verantwortungsbewusstsein und eine nachhaltige Umwelt. Sie verfolgt das Ziel, die Treibhausgas-Emissionen in den Logistikprozessen der teilnehmenden Unternehmen innerhalb von fünf Jahren um 20 Prozent zu reduzieren.

2016 wurde unsere Logistik mit der Umweltauszeichnung „Lean and Green First Star“ ausgezeichnet und erhielt 2019 den „Lean and Green Second Star“. TÜV NORD hat durch ein Audit bestätigt, dass wir 32 Prozent unserer CO₂-Emissionen im Rahmen der definierten Zielsetzung reduziert haben und weitere Pflichtkriterien, die Umsetzung von Sozial- und Kooperationsprojekten, erfüllt haben. Mehr über unsere Mitgliedschaft erfahren Sie auf unserer Auszeichnungsseite.

Gigaliner

Gigaliner

Bei direkten Transporten zwischen unseren Verteilzentren optimieren wir nicht nur die Auslastung einzelner Transporte, sondern wir analysieren auch die Gesamttransportmenge. So haben wir Ende April 2020 den Gigaliner auf eine von unseren Strecken eingesetzt. Dank der größeren Verladungsfläche können wir 35 Prozent der Jahrestransporte einsparen, dadurch sind weniger Lkws auf den Straßen. Der Gigaliner wird mit LNG (Flüssigerdgas) angetrieben, wodurch wir den CO2-Ausstoß pro Transport um fast 50 Prozent reduzieren. Das sind 45 Tonnen CO2 im Jahr. Aktuell prüfen wir, wo es sich wirtschaftlich lohnt einen Gigaliner einzusetzen.

Fuhrparksharing

Ziel des Kooperationsprojektes „Fuhrparksharing“ zwischen Eckes-Granini und uns ist die geteilte Nutzung von Ressourcen. Lieferant und Handel vermeiden durch ein effizientes Transportraum-Sharing Leerfahrten. Mit der Steuerung des Warenflusses durch Echtzeitdaten wird eine effizientere Nutzung des Laderaums, eine Verringerung der Standzeiten und damit eine Reduzierung des CO2-Ausstoßes erreicht.

Kaufland Klapp-Palette

Mit unserer Kaufland Klapp-Palette (KKP) setzen wir neue Maßstäbe in der Logistik. Im Jahr 2020 haben wir sie in unseren Logistikzentren maßgeblich weiterentwickelt und optimiert. Eingesetzt wird die Klapp-Palette bereits in Deutschland und der Slowakei.

Mit einer Einsatzdauer von mehr als zehn Jahren ist unsere Klapp-Palette viel nachhaltiger als eine Europalette. Neben der verbesserten Ergonomie beim Packen und Entpacken der Palette sparen wir durch die stabilen Seitenwände jährlich 250 Tonnen Folie ein. Da wir mit der Kaufland Klapp-Palette die gesamte Ladehöhe des LKWs ausnutzen, senken wir – im Vergleich zur Nutzung der Europalette mit begrenzter Packhöhe – die Transportkosten und sparen CO2 ein.

Insgesamt können wir mit dem Einsatz der Kaufland Klapp-Paletten die Ergonomie deutlich verbessern und das vorhandene Frachtvolumen optimieren.

Ökostromtankstellen

An über 120 Kaufland-Standorten bieten wir unseren Kunden die Möglichkeit, ihr Elektroauto während des Einkaufs ganz bequem und kostenlos mit Ökostrom zu laden. An unseren Schnellladestationen stehen die drei gängigen Steckertypen (Typ 2/AC 43 Kilowatt; CCS/DC 50 Kilowatt und CHAdeMO/DC 50 Kilowatt) zur Verfügung. Bei einer Ladeleistung von 50 Kilowatt kann so innerhalb von 45 Minuten ein Elektrofahrzeug bis zu 80 Prozent aufgeladen werden. 

Mit unserem Angebot von E-Ladestationen sind wir in der Handelsbranche Vorreiter. Alle Stationen werden mit Ökostrom betrieben, der das Label „Grüner Strom“ trägt. Es stellt sicher, dass der Ökostrom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen produziert wurde.

Wir setzen uns aktiv für eine bedarfsgerechte und nutzerfreundliche Ladeinfrastruktur ein. Unser Ziel ist es, einen wesentlichen Beitrag für eine flächendeckende Verfügbarkeit dieser modernen und umweltfreundlichen Technologie zu leisten. Darum werden wir auch zukünftig die E-Mobilität als klimafreundliche Entwicklung weiter vorantreiben und planen bis Ende 2020 bundesweit 200 Schnellladestationen.


Bau und Einrichtung

Erfolgreiches Energiemanagement

Mit unserem Energiemanagement verfolgen wir das Ziel, das energiebewusste Handeln der Mitarbeiter zu fördern, die Energieeffizienz der Immobilien zu erhöhen und diese möglichst nachhaltig zu betreiben. Mithilfe eines übergeordneten Software-Managementsystems überprüfen wir ständig alle Märkte, Logistikzentren, Verwaltungsgebäude und das Fleischwerk in Tschechien hinsichtlich der Energieflüsse. Zudem können wir Einsparpotenziale identifizieren und die erfolgreich umgesetzten Einsparmaßnahmen kontinuierlich dokumentieren.

Zertifizierung nach ISO 50001

Kontinuierlich arbeiten wir an einer Verbesserung unserer Energieeffizienz. Dafür wurde das Energiemanagement an Marktstandorten, Logistikzentren und Verwaltungsgebäuden in all unseren Landesgesellschaften nach der internationalen Norm ISO 50001 zertifiziert.

Zur Identifikation von Reduktionspotenzial erheben, überwachen und überprüfen wir die Verbrauchsdaten unserer Standorte und setzen uns auf dieser Basis Reduktionsziele für die folgenden Jahre. Des Weiteren werden über das Energiemanagement unnötige Energieverbräuche aufgedeckt und künftig vermieden.

Energiereduktion durch LEDs

Wir setzen bei unseren Märkten sowie in den Logistikverteilzentren und Verwaltungsgebäuden auf ein innovatives LED-Beleuchtungskonzept: Aktuell sind in Deutschland bereits über 210 Märkte mit LED-Beleuchtung ausgestattet – Tendenz steigend! Übrigens: Auch die Beleuchtung unserer Parkplätze stellen wir sukzessive um. Pro Markt sparen wir damit circa 90.000 Kilowattstunden Strom im Jahr.

Photovoltaik

In Deutschland haben wir bereits auf elf Märkte eine Photovoltaik-Anlage. Dies umfasst eine Größe von 15.700 Quadratmetern und entspricht mehr als zwei Fußballfeldern.

Schaubild des Energieprojekts WindNODE

Forschungsprojekt WindNODE

Der Erfolg der Energiewende hängt unter anderem davon ab, ob Erzeugung und Verbrauch erneuerbarer Energien optimal aufeinander abgestimmt werden. Erneuerbarer Strom muss idealerweise dann genutzt werden, wenn er zur Verfügung steht. Gemeinsam mit unseren Partnern suchen wir innerhalb der Schwarz Gruppe in dem Projekt WindNODE (Wind in Nordostdeutschland) nach einem Weg, die zwischengespeicherte Energie für unsere Anlagen nutzbar zu machen und ein stabiles grünes Stromnetz zu erhalten.

Das technische System dahinter – die Verknüpfung von Informationen über Stromproduktion, Tageszeiten, Stromverbrauch und Speichermöglichkeiten – ist komplex. Wir erforschen, wie unsere Anlagen, beispielsweise Kühlräume, überschüssige grüne Energie zwischenspeichern können, wenn diese verstärkt in den Stromnetzen zur Verfügung steht.

Sie möchten mehr über das Projekt erfahren? Besuchen Sie unsere Schaufensterfiliale in Berlin, die sich im Kaufland am Alexanderplatz, Karl-Liebknecht-Straße 7-13 in 10178 Berlin befindet. Oder schauen Sie auf der Internetseite des Projekts vorbei unter www.windnode.de.


Kälte-Klima-Verbund

Bei uns wärmt die Kälte

Unser ökologisches Ziel für unsere Märkte ist, CO2-Ausstoß und Energieverbrauch maßgeblich zu senken. Dafür nutzen wir für neue Märkte energieeffiziente Technik: Die Beheizung erfolgt über einen sogenannten Kälte-Klima-Verbund. Dadurch schonen wir natürliche Ressourcen, denn statt mit Brennstoffen wie Öl, Gas und Holz heizen wir fast vollständig mit der Abwärme aus den Kühlregalen. Die im Zuge jahrelanger Tests und Untersuchungen immer weiter verfeinerte Technologie wird bei mehrgeschossigen Gebäuden ebenso eingesetzt wie bei erdgeschossigen Märkten.

Kühlmöbel ohne Kälteverlust

Wir vermeiden Kälteverlust, indem wir Kühlmöbel mit Türen oder Glasschiebedeckel ausstatten. Diese Art effizienter Kühlmöbel finden Sie bei allen Neueröffnungen und Modernisierungen unserer Kaufland-Märkte.

Klimaschonende Gebäudetechnik

In unseren Märkten und Logistikzentren setzen wir auf moderne, energieeffiziente Technik. So kommen im Bereich Lüftung beispielsweise Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung zum Einsatz. Über Luftqualitätssensoren lassen sich die Anlagen bedarfsgerecht steuern.

Natürliches, klimaneutrales Kältemittel ist Standard in allen Neubauprojekten und bei Modernisierungen, sowohl in unseren Märkten als auch in allen anderen Standorten unserer Logistik.

Kälte-Klima-Verbund im Winter 

Dank des Kälte-Klima-Verbunds nutzen wir im Winter die bisher ungenutzte Abwärme. Diese Methode deckt über 80 Prozent der benötigten Wärmemenge ab. Die Abwärme wird dabei einer Industriefußbodenheizung zugeführt, die unter der gesamten Verkaufsfläche verlegt ist. Erdreich und Bodenplatten dienen so als Speicher und können die niedrigen Vorlauftemperaturen von 38 bis 40 Grad Celsius optimal nutzen.

Zusätzlich wird die gespeicherte Wärme für die Lüftungsanlage, die Türluftschleier bei den Eingängen und die Heizkörper in den Büro- und Sozialräumen genutzt. Die die letztgenannten Räume sind zusätzlich mit einer klassischen Fußbodenheizung ausgestattet. Der restliche Bedarf an Wärme wird über eine integrierte Luft-Wasser-Wärmepumpe abgedeckt.

Schauen Sie sich jetzt unser Erklärvideo dazu an: Kälte-Klima-Verbund im Winter

Kälte-Klima-Verbund im Sommer

Im Sommer erzeugen die zusätzlich installierten Verdichter genügend Kälte, um Lüftungsanlage und Industriefußbodenheizung zu versorgen und die Raumtemperatur deutlich zu verbessern. Trotzdem nutzen wir weiterhin auch die Abwärme – beispielsweise für die Industriefußbodenheizung des Frischebereichs. Diese Abteilung wird ganzjährig mit Wärme versorgt, da die Kühlregale gerade im Sommer die ganze Zone unangenehm auskühlen würden.

Schauen Sie sich unser anschauliches Video zu unserer Sommernutzung an: Kälte-Klima-Verbund im Sommer

Einsparung durch Kälte-Klima-Verbund

Klimaticker mit Zahlen zu Einsparungen und Beitrag zum Klimaschutz

Beim Kälte-Klima-Verbund stimmt die Kosten-Nutzen-Rechnung in mehrfacher Hinsicht: Wir senken nicht nur unsere Energiekosten, sondern verringern gleichzeitig unsere CO2-Emissionen – ein wichtiger Baustein zur Verbesserung unseres ökologischen Fußabdrucks.

Einen aktuellen Überblick über den Umwelt- und Klimanutzen unserer Maßnahmen sehen Sie in der Infografik (Stand: 25.06.2020). In 241 Märkten in acht Ländern realisierten wir einen Kälte-Klima-Verbund. Die Auswirkungen unserer Einsparungen haben wir für Sie veranschaulicht.


Wertstoffe und Recycling

Effizienter und verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen

Um unseren ökologischen Fußabdruck Schritt für Schritt zu reduzieren, sensibilisieren wir unsere Mitarbeiter innerhalb des Projekts „Wertstoffe wertschätzen“ über den Wert unserer Ressourcen. Seit 2017 haben wir in unseren Verteilzentren spezifische Vorgaben definiert, um eine bestmögliche Abfalltrennung zu gewährleisten. 2019 haben wir das Projekt „Recycling macht den Unterschied – Wertstoffe wertschätzen“ erweitert und klären unsere Marktmitarbeiter über den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen auf. 

Ein idealer Recyclingprozess nach unserem Verständnis beginnt bei der richtigen Sortierung. Dadurch lässt sich Mehrarbeit vermeiden und ein Mehrwert für Mensch und Umwelt schaffen.

Schritt für Schritt zu einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft

  • Um eine konsequentere Abfalltrennung zu erreichen, setzen wir mit dem Projekt „Wertstoffe wertschätzen“ bei der Sensibili­sierung unserer Mitarbeiter für die Themen Rohstoffknappheit, Abfallreduktion und Recycling an.
  • Im Kaufland Arbeitsumfeld machen wir im Rahmen des Projektes das Thema Recycling allgegenwärtig – so z. B. durch die Darstel­lung von Wertstoffkreisläufen in Schaukästen und anhand eines „Recyclingkoffers“.
  • Ein einheitliches Beschilderungskonzept mit Icons ermög­licht eine schnelle und einfache Abfalltrennung. Dadurch können wir eine sortenreine Wertstoffsammlung gewährleisten. 

Mithilfe der getroffenen Maßnahmen zur besseren Abfalltren­nung konnten wir die recycelbaren Wertstoffmengen bereits deutlich steigern, die Restmüllmengen (AzV) reduzieren und somit eine erhebliche Mengen an CO2 einsparen.

Beispiele, bei denen wir bereits geschlossene Kreisläufe nutzen sind unter anderem unsere Permanenttragetasche, die zu aus 80 Prozent aus unseren Altfolien besteht oder auch das Kopierpapier der Zentralstandorten, das aus recyceltem Papier hergestellt wird. Auch Müllsäcke zum internen Gebrauch werden zum Teil aus unseren alten Folien hergestellt.

Wertstoffsammelstellen

Umweltschutz beginnt für uns auch damit, unseren Kunden die Entsorgung so einfach wie möglich und Recycling noch effizienter zu machen. In unseren Märkten finden Sie deshalb nicht nur die passenden Leuchtmittel für jeden Wohnbereich, sondern auch Sammelboxen für ausgediente LED- und Energiesparlampen und viele weitere Wertstoffe. Entweder direkt an unseren Wertstoffsammelstellen oder an der Information – bundesweit. Mit unserem Rücknahmesystem stellen wir sicher, dass hochwertige Rohstoffe recycelt und eventuell enthaltene Schadstoffe fachgerecht entsorgt werden.

Wir nehmen folgendes zurück:

  • Verpackungen aus Papier, Pappe und Karton
  • Folien
  • Leuchtmittel
  • Elektro-Kleingeräte
  • Batterien

Einsatz von Mehrwegsteigen für Obst und Gemüse

Landwirt hält Mehrwegsteig mit Salatköpfen

Für mehr Effizienz und Nachhaltigkeit setzen wir im Obst- und Gemüsebereich unserer deutschen Märkten bereits seit 2003 auf Mehrwegsteige statt auf Einwegkartons. Seit sich die grünen Mehrwegverpackungen im Jahr 2018 auch in unseren anderen Märkten in Europa als Standardverpackung für Obst und Gemüse durchgesetzt haben, verzichten wir in unserer europäischen Logisitikkette größtenteils auf Einwegkartons. 

Der Weg der grünen Verpackung: Vom Erzeuger über das Verteilzentrum bis zur Warenpräsentation im der Filiale verbleiben die Frischeprodukte in den Steigen. Sind die Frischeprodukte verkauft, so werden die leeren Kisten gereinigt wieder an die Erzeuger geliefert, wo sie wieder neu befüllt werden. 

Durch die Verwendung der umweltfreundlichen Mehrwegverpackungen haben wir unseren CO2-Ausstoß im Jahr 2018 um rund 35.000 Tonnen pro Jahr reduziert. Im darauffolgenden Jahr gelang uns durch dazukommende Länder eine Einsparung von rund 42.000 Tonnen CO2..

Blauer Kassenbon

Täglich händigen unsere Mitarbeiter an den Kassen unzählige Kilometer an Kassenzetteln aus – das bedeutet jede Menge Restmüll und zugleich chemische Substanzen für den Druck. Auf das neu eingeführte Gesetz der Bonpflicht Anfang 2020 haben wir reagiert und mit unserem blauen Kassenbon eine nachhaltige Lösung für unsere Märkte gefunden.

Der nachhaltige Bon besteht aus FSC®-zertifiziertem Thermopapier, das aus verantwortungsvoller Waldwirtschaft hergestellt wurde. Während ein Kassenbon aus herkömmlichem Papier noch im Restmüll entsorgt werden muss, kann der innovative Öko-Bon bedenkenlos ins Altpapier wandern und recycelt werden. Außerdem verzichten wir auf die PVC-Folierung der Kassenrollen und vermeiden so in der Schwarz Gruppe jährlich über 30 Tonnen Plastik.

Der Kassenbon ist trotz seiner blauen Farbe frei von Phenolen und anderen chemischen Farbentwicklern. Daher ist es für die Gesundheit völlig unproblematisch, wenn er in der Einkaufstasche mit Lebensmitteln in Kontakt kommt.

Im Vergleich zu herkömmlichen Kassenbons ist die Schrift unseres neuen Öko-Bons sonnenlichtbeständig. Somit verblasst er nicht und kann noch lange Zeit für Dokumentationszwecke aufbewahrt werden. Außerdem ist er öl- und wasserresistent und sogar dann noch lesbar, wenn er nass wird oder versehentlich in der Waschmaschine landet.


Detox

Ökologische Produktionsstandards für Textilien

Im Jahr 2011 hat Greenpeace mit einer globalen Detox-Kampagne zu einem Umdenken in der Modeindustrie aufgefordert. Wir haben uns im Dezember 2015 der Detox-Kampagne angeschlossen und setzen uns bei der Herstellung von Bekleidung, Heimtextilien und Schuhen für die Reduzierung umweltschädlicher Chemikalien ein und verbessern gleichzeitig die Qualität und Sicherheit unserer Produkte.

Detox-Verpflichtung

Unser konkretes Ziel ist es, bis Ende 2020 in der Produktion von Bekleidung, Heimtextilien und Schuhen bei Eigenmarken und Eigenimporten auf den Einsatz von umweltschädlichen Chemikalien zu verzichten. Die Kaufland-Qualitätsanforderungen werden für diese Produkte entsprechend angepasst, unsere Umweltstandards in der Lieferkette erweitert und Mitarbeiter aus dem Bereich Einkauf und Lieferanten diesbezüglich geschult. So reduzieren wir gemeinsam mit unseren Lieferanten den Einsatz kritischer Chemikalien, die Wasserverschmutzung im Rahmen des Herstellungsprozesses und somit die Belastung für Mensch und Natur.

Um dieses Ziel zu erreichen, haben wir in einer freiwilligen Selbstverpflichtung, dem „Detox Commitment“, unsere mit der Umweltorganisation Greenpeace getroffenen Vereinbarungen festgehalten und dokumentieren darin deren Umsetzung.

Mehr Informationen zur Detox-Kampagne finden Sie auf der Internetseite von Greenpeace unter www.greenpeace.de. Oder schauen Sie in unser „Detox Commitment“ und „Manufacturing Restricted Substances List“ (in englischer Sprache).

Detox-Report 

Seit 2016 berichten wir in jährlichen Reports über die Bereiche, in denen wir aktiv sind, wie wir die Ziele unseres Detox-Commitments erreichen wollen und welche Maßnahmen wir seit 2016 bereits umgesetzt haben. In unserem Detox-Fortschrittsbericht 2019/2020 geben wir Ihnen einen Rückblick über bisher erreichte Meilensteine und Ziele, die wir weiterhin verfolgen werden.

Wir verraten, woher die Produkte unserer Eigenmarken kommen

Transparenz wird bei uns großgeschrieben. Darum machen wir kein Geheimnis aus dem Ursprung unserer Eigenmarkenprodukte. In dieser Übersicht dokumentieren wir die Produktionsstätten der Lieferanten unserer Eigenmarken aus den Sortimenten der Hartwaren, Textilien und Schuhe.


Klimabilanz

Die stetige Reduktion von CO₂-Emissionen

Durch die auf dieser Seite genannten Maßnahmen treiben wir die Reduzierung der Treibhausgase, die im Rahmen unserer Geschäftstätigkeit verursacht werden, immer weiter voran. In einem jährlichen Klimabilanzbericht dokumentieren wir seit 2015 die schrittweise Reduzierung der CO₂-Emissionen und legen unsere Fortschitte offen.

Detailliertere Informationen erhalten Sie in unseren Klimabilanzberichten für die Jahre 2017 und 2018/2019.